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Kapitel 11
11.
EXPORTIEREN VON VA - VIRTUAL
ARCHITECTURE-PROJEKTEN
11.1 ÜBERSICHT
11.2 WAS BEIM
EXPORTIEREN GESPEICHERT WIRD
11.2.1 Exportieren
im Konstruktionsmodus
11.2.2 Exportieren
im Designmodus
11.3 EXPORTIEREN VON
VRML-DATEIEN
11.4 HINWEISE ZUM VRML-EXPORT
11.4.1 Exportieren
als Tagsicht
11.5 EXPORT NACH ELINES UND SCRIBBLE
11.6 EXPORT IM
MB-AUSTAUSCHFORMAT
VA - Virtual
Architecture prof. unterstützt nicht nur das Einfügen von VA - Virtual Architecture-fremden -FremdenFormaten als Hintergrundfolien, sondern ebenso das
Exportieren von VA - Virtual Architecture-Projekten im Konstruktions- und im Designmodus.
Im
Konstruktionsmodus wird der gesamte Konstruktionsplan exportiert, im
Designmodus wird die aktuelle Ansicht als Strichgrafik oder als
Grafik mit verdeckten Kanten exportiert.
Zum
Exportieren im Konstruktionsmodus wählen Sie im Menü Datei das Untermenü Exportieren
als und dort eine der folgenden Exportmöglichkeiten: Enhanced Windows
Metafile, VRML, MB-Austauschformat, HPGL, DXF, 3DS oder ProCAD.
Hinweis: Im Gegensatz zu allen anderen Austauschformaten wird
beim Export mit Hilfe des VRML-Formates nicht die Konstruktionsansicht sondern
das 3D-Modell (Designmodus) exportiert.
Im
Designmodus exportieren Sie die aktuelle Ansicht, indem Sie aus
dem Menü Datei im Untermenü Vektorgrafik exportieren eines der
gewünschten Exportformate auswählen. Im Gegensatz zum Konstruktionsmodus wird dann die aktuelle Ansicht - sei es nun eine
3D-Ansicht oder eine Ansicht von oben o.ä. - im gewählten Format exportiert.
Zusätzlich
zum Untermenü Vektorgrafik exportieren existiert der Menüeintrag als
VRML speichern., der im Prinzip identisch mit dem entsprechenden Eintrag im
Konstruktionsmodus ist. Der einzige Unterschied besteht darin, dass beim
Exportieren als VRML im Designmodus die Einstellungen der aktuellen 3D-Ansicht verwendet
werden; im Konstruktionsmodus werden diese ebenfalls verwendet - es sei denn,
für das zu exportierende Projekt wurde noch nie in den
Designmodus umgeschaltet. In diesem Fall existiert keine aktuelle
3D-Ansicht und es werden stattdessen Default-Werte beim Exportieren verwendet, die Sie allerdings nachträglich noch
ändern können.
ZURÜCK NACH OBEN
oder
ZURÜCK ZUM KOMPLETTEN INHALTSVERZEICHNIS
(Startseite des VA Software Online Handbuches)
Je nachdem,
ob Sie im Konstruktions- oder im Designmodus Daten aus VA - Virtual Architecture exportieren, erhalten Sie unterschiedliche
Ergebnisse, die im Folgenden näher beschrieben werden.
Die
Exportfunktion von VA - Virtual Architecture prof. für die drei Formate HPGL,
2D-DXF und ProCad (ProCad ist ein CAD-System für Architekten und konstruktiv
tätige Ingenieure) exportiert im Konstruktionsmodus folgendes:
HPGL: Hier
werden die Grundrisslinien der Wände, Öffnungen, Texte, Maße und Linien der aktuell
sichtbaren Geschosse in 2D ausgegeben. Schnitte werden exportiert, wenn sie als Ansicht das gesamte
Blatt benutzen.
DXF: Hier
werden die Grundrisslinien der Wände, Öffnungen, Texte, Maße und Linien aller Geschosse in jeweils eigene Layer (proGeschoß ein Layer)
ausgegeben. Schnitte werden in einzelne Layer exportiert.
ProCad: Hier
werden die Wände, Öffnungen, Texte, Maße
und Linien der aktuell sichtbaren Geschosse als 3D-Objekte in einzelne ProCad-Dateien ausgegeben
(pro Geschoß eine Datei). Die Dateien werden im ausgewählten Verzeichnis angelegt. Eine Angabe des Dateinamens ist beim
ProCad-Export nicht nötig (siehe hierzu auch entsprechende Dokumentation von
CAD Programme
wie
ProCad). Schnitte werden als seperate Dateien gespeichert.
Der Export
als Enhanced Windows Metafile (EMF-Dateien) exportiert alle Elemente des
Konstruktionsmodus als entsprechende Windows GDI-Primitiven.
Hinweis: Einige Zeichenprogramme konvertieren während des
Einlesens von EMF -Dateien diese in ihr eigenes, internes Format, was ihnen
aber nicht immer fehlerfrei gelingt. Ob eine von VA - Virtual Architecture
prof. exportierte EMF -Datei korrekt ist, verifizieren Sie am besten mit der
Windows-Schnellansicht oder mit der
Zwischenablage.
Der Export
als VRML-Datei im Konstruktionsmodus ist identisch mit dem des Designmodus und daher im folgenden Abschnitt beschrieben.
Sämtliche
Exportformate außer VRML verwenden im Designmodus dieselben Informationen zum Export: die aktuelle
Ansicht als Liniendarstellung mit oder ohne verdeckte Kanten. Wählen Sie im
Menü Datei/Vektorgrafik exportieren... eines der möglichen Formate, so
erscheint folgende Dialogbox:

Fig 11.1
Exportieren
Es handelt
sich um eine Standard Windows Datei-Speichern Dialogbox, die lediglich mit einem zusätzlichen
Kontrollfeld verdeckte Kanten entfernen versehen ist. Markieren Sie
dieses Feld, so werden nur sichtbare Kanten des Drahtmodells exportiert.
Sowohl im
Konstruktions- als auch im Designmodus ist das Exportieren von VRML-Dateien möglich. Hierbei wird im Prinzip das
komplette 3D-Modell Ihres Projektes exportiert. Wählen Sie im
Konstruktionsmodus Datei/Exportieren als/VRML oder im Designmodus
das Menü Datei/3DInformation exportieren als/VRML ., erscheint folgende
Dialogbox:

Fig 11.2
Exportieren von VRML-Dateien
In dieser
erweiterten "Datei speichern unter" - Dialogbox können Sie zusätzlich wählen,
ob Texturen und/oder Objekte exportiert
werden sollen und ob die Beleuchtung in der Tagsicht exportiert werden soll. Warum diese drei Varianten
existieren, entnehmen Sie bitte dem Hinweis in der Dialogbox.
ZURÜCK NACH OBEN
oder
ZURÜCK ZUM KOMPLETTEN INHALTSVERZEICHNIS
(Startseite des VA Software Online Handbuches)
Sie können VRML-Dateien sowohl im Konstruktions- als auch im Designmodus exportieren. Im Allgemeinen ist es aber günstiger,
den Export im Designmodus vorzunehmen, da dann genau zu sehen ist, welcher
Betrachterstandpunkt exportiert wird - es ist der der aktuellen 3D-Ansicht.
Die von VA -
Virtual Architecture exportierten Projekte entsprechen der
VRML-Spezifikation in der Version 1.0. Trotz dieser eindeutigen Spezifikation
werden VRML-Dateien - je nach verwendetem Viewer - verschieden dargestellt.
Speziell das Verwenden von Texturen und Lichtquellen ist in den Browsern bzw. Viewern
sehr unterschiedlich implementiert. Dabei hängt es nicht nur vom Hersteller des
Viewers/Browsers ab, sondern auch von der Versionsnummer, wie geladene
VRML-Dateien dargestellt werden.
Um diese
"Eigenarten" zu umgehen, können Sie in VA - Virtual Architecture prof. beim
Exportieren von VRML-Dateien wählen, ob Sie Texturen und/oder Objekte exportieren möchten und ob Sie
Lichtquellen exportieren möchten. Exportieren Sie keine Objekte, wird sich die
Projektgröße der VRML-Datei deutlich verringern, so dass sie auch auf normalen
Viewern in vernünftiger Zeit geladen und dargestellt werden. Hiermit wird im Prinzip das Manko der meisten VRML-Viewer, nur
mit Szenen geringer Komplexität umgehen zu können, umgangen.
Das
Verwenden von Texturen in VRML-Viewern ist in zweierlei Hinsicht
problematisch:
Das Laden
von Texturen über das Internet kann unter
Umständen sehr lange dauern, da die zu ladenden Datenmengen sehr groß sind.
Die in VA -
Virtual Architecture verwendeten Texturformate werden nicht alle unbedingt
von allen Browsern/Viewern unterstützt. In der VRML-Spezifikation ist lediglich
die Unterstützung von JPEG-Dateien
vorgeschrieben; VA - Virtual Architecture kann als Texturen aber auch BMP- und andere Grafikformate
verwenden. Je nach Browser werden diese
"Fremdformate" dargestellt oder auch nicht.
Möchten Sie
also ein Projekt erstellen, das Sie mittels VRML incl. Texturen exportieren wollen, sollten Sie auf andere Bildformate
als JPEG verzichten. Im Zweifelsfall können Sie auch noch GIF-Dateien
verwenden, da davon auszugehen ist, dass die meisten VRML-Viewer/Browser auch
dieses Format für Texturen unterstützen.
Weiterhin
ist es bei einigen Viewern/Browsern nicht möglich, Bilddateien als Texturen zu verwenden, die nicht quadratisch sind - auch
hierauf sollten Sie beim Export achten.
VRML-Viewer/Browser
besitzen keinen einheitlichen Mechanismus zur Pfadangabe für externe und
interne nachzuladende Dateien. Aus diesem Grund ist es nahezu unmöglich,
"texturierte VRML-Dateien" zu erstellen, die von allen Browsern sowohl über
Internet als auch von lokalen Platten ladbar sind.
Exportieren Sie alle VA - Virtual Architecture-Projekte in der Nachtsicht, werden alle Lampen als Lampen exportiert, wobei der
Status, ob sie ein- oder ausgeschaltet sind, mit exportiert wird. Beim
Darstellen von VRML-Dateien mit Lampen gehen einige Browser/Viewer allerdings
anders mit den Lampen um als VA - Virtual Architecture.
In VA - Virtual Architecture werden in der normalen
Darstellung nur solche Gegenstände von einer
Lampe beleuchtet, die im gleichen Raum stehen (und das auch
ohne Raytracing; also beim normalen Rendern). VRML-Viewer
unterstützen diese Eigenschaft nicht. Hier beleuchten alle Lichtquellen alle Objekte
einer Szene. Das kann sehr schnell dazu führen, dass Ihre Szene überbelichtet
ist. Außerdem ignorieren einige
Viewer/Browser die Tatsache, dass eine Lichtquelle ausgeschaltet ist; d.h., auch ausgeschaltete Lichtquellen leuchten in diesen
Viewern/Browsern.
Um diese
"Eigenart" zu umgehen, können Sie VA - Virtual Architecture in der Tagsicht exportieren; in
diesem Modus werden dann keine Lichtquellen exportiert und sie werden in den Viewern/Browsern schwarz
dargestellt, wenn Sie das "Headlight" ausgeschaltet haben.
Haben Sie -
zusammen mit VA - Virtual Architecture - eLines erworben, wird bei der Installation die Installationsdatei von VA - Virtual Architecture
(VA - Virtual Architecture.INI) im Programmverzeichnis von VA - Virtual
Architecture so eingestellt, dass zwischen den Schaltflächen und
die eLines‑ Exportschaltfläche
und/oder
auch die Scribble-Exportschaltfläche
dargestellt wird. Klicken Sie auf
eine dieser Schaltflächen, wird das aktuelle Projekt im mb-Austauschformat mit
einem voreingestellten Dateinamen exportiert und eLines bzw. Scribble dann mit
dieser Datei gestartet. D.h., durch einfaches Klicken auf
bzw.
können
Sie das aktuelle Projekt in eLines weiter bearbeiten.
Beachten Sie
hierbei, dass Änderungen, die Sie nach dem Export aus VA - Virtual
Architecture im Projekt vornehmen, nicht automatisch in eLines nachgeführt werden. Weiterhin sollten Sie beachten,
dass mehrfaches Klicken auf
bzw. eLines bzw.
Scribble jedes
Mal erneut startet, so dass unter Umständen mehrere eLines-Fenster übereinander liegen.
Beim Export von VA - Virtual Architecture-Projekten nach eLines werden sämtliche Informationen des Konstruktionsmodus exportiert; hierzu gehören auch Geschosse- und Gebäudezugehörigkeiten, sowie Gruppierungsinformationen
für Objekte, Wände, usw. Was Sie von
diesen exportierten Daten in eLines verwenden wollen, hängt von der Auswahl der
VA - Virtual Architecture-Importdialogbox in eLines ab. Näheres hierzu finden
Sie im Handbuch zu eLines.
Das von
eLines verwendete Format ist das mb-Austauschformat; Sie
können Dateien in diesem Format auch ohne die Schaltfläche
exportieren.
Hierbei haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, den Pfad und den Dateinamen des
zu exportierenden Projektes einzugeben.
Die Inhalte sind aber im
Prinzip die gleichen wie beim Klicken auf
.
ZURÜCK NACH OBEN
oder
ZURÜCK ZUM KOMPLETTEN INHALTSVERZEICHNIS
(Startseite des VA Software Online Handbuches)
Direktlinks zu den einzelnen
Kapiteln: Kapitel 1:
1,
2,
3;
Kapitel 2:
1,
2,
3,
4,
5,
6; Kapitel 3:
1,
2,
3,
4;
Kapitel 4:
1,
2;
Kapitel 5:
1,
2,
3,
4,
5,
6,
7,
8,
9,
10,
11,
12,
13,
14;
Kapitel 6:
1,
2,
3,
4,
5,
6;
Kapitel 7:
1,
2;
Kapitel 8:
1;
Kapitel 9:
1,
2,
3;
Kapitel 10:
1;
Kapitel 11:
1;
Kapitel 12:
1,
2;
Glossar
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