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Kapitel 2 (Teil 2)
2.
ALLGEMEINE FUNKTIONALITÄT
2.1 ÜBERSICHT
2.2 UNDO/REDO
2.2.1 Funktion der
Undo/Redo-Tasten im einzelnen
2.3 DER
PROJEKTASSISTENT
2.4 DER
GRUNDRIßASSISTENT
2.5 DER
KONSTRUKTIONSMODUS IM ÜBERBLICK
2.5.1 Hilfslinien
und Lineal
2.5.2 Was im
Konstruktionsmodus eingegeben werden kann
2.6 DER DESIGNMODUS
IM ÜBERBLICK
2.6.1 Arbeiten im
Designmodus
2.6.2 Laden von
Objekten
2.6.3 Plazieren von
Objekten
2.6.4 Eingabe der
Höhe
Nachdem Sie,
wie im vorigen Abschnitt beschrieben, einen Einrichtungsgegenstand mittels Drag
& Drop in Ihrer Szene positioniert haben, lassen Sie die linke Maustaste
los. Was nun passiert, können Sie am besten in der perspektivischen Ansicht
beobachten: Je nach geladenem Objekt fällt dieses nach unten, es fliegt nach oben oder es
bleibt an der Stelle, an der Sie es losgelassen haben. Gegenstände wie Tische,
Stühle und Tassen fallen nach unten; Lampen, die Sie normalerweise unter der
Decke montieren, "fallen" automatisch nach oben und Gegenstände, die Sie
üblicherweise an der Wand montieren, also
z.B. Bilder, Waschbecken usw., behalten die Position bei, in der sie
geladen wurden. Das Verhalten ist übrigens in allen drei Ansichtsarten
identisch, auch wenn Sie es in der Grundrissansicht gar nicht und in der
Draufsicht nur bedingt beobachten können.
Da Sie in
der Grundrissansicht die Höhe gar nicht bestimmen können, bestimmt VA - Virtual
Architecture diese für Sie nach folgenden Regeln:
·
Objekte, die nach unten fallen, werden so geladen,
dass sie knapp unterhalb der Decke des aktuellen Geschosses sind, wenn Sie die
Maustaste loslassen. Sie fallen also auf das, was Sie in Ihrer Grundrissansicht
sehen. Wenn Sie also z.B. eine Tasse laden und sie über einem Tisch
positionieren, dann landet diese auch in der Grundrissansicht auf dem Tisch.
Objekte, die nach oben "fallen", werden knapp oberhalb
des Fußbodens des aktuellen Geschosses positioniert und landen dann unter dem
Objekt, das sich über ihnen befindet. Wenn Sie also eine
Deckenlampe, die unter einen Tisch passt, an der Stelle, wo sich ein Tisch
befindet, in der Grundrissansicht loslassen, wird diese unter dem Tisch
"kleben".
·
Objekte, die "schweben", werden in halber Höhe des aktuellen Geschosses positioniert.
ZURÜCK NACH OBEN
Das Bewegen
bereits geladener Objekte ist nahezu identisch mit dem Bewegen von Objekten, die Sie mittels Drag & Drop neu laden. Wenn Sie
ein Objekt bewegen wollen, klicken Sie dieses an und lassen die
linke Maustaste nicht wieder los.
Ab hier
verhält sich das Objekt dann genauso, als hätten Sie es mittels Drag &
Drop geladen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Sie nun nicht das
Fadenkreuz oder die 3D-Maus als Platzhalter für dieses Objekt verschieben,
sondern das Objekt selbst. Sonst sind die Vorgehensweisen zu den im vorigen
Abschnitt beschriebenen identisch.
Klicken Sie ein Objekt nur kurz an, d.h., lassen Sie
nach dem Anklicken die linke Maustaste sofort wieder los, ist dieses Objekt
selektiert. Selektierte Objekte werden in der Grundrissansicht durch ein
Rechteck markiert, in der Draufsicht und der perspektivischen Ansicht durch einen dreidimensionalen Rahmen. In der Draufsicht sehen Sie von diesem
Rahmen nur die Oberkanten.
 
Fig 2.1
Selektieren von Objekten
Sie können
mehr als ein Objekt gleichzeitig selektieren, indem Sie auf weitere
Objekte klicken und beim Klicken die Shift- bzw. Umschalt-Taste
drücken. Wenn Sie ein oder mehrere Objekte selektiert haben, können Sie mit
diesen selektierten Objekten bestimmte Aktionen vornehmen:
Sie können
ein Objekt um beliebige Achsen rotieren. Hierzu stehen Ihnen die
Schaltflächen:
zur
Verfügung. Mit Hilfe von Drücken der Taste Entf
lässt sich ein Objekt löschen. Wenn Sie mehr als ein Objekt selektiert
haben, können Sie die selektierten Objekte mittels der Schaltfläche
gegeneinander ausrichten oder sie mittels der
Schaltfläche
zu
einer Gruppe zusammenfassen.
Ist
mindestens eines der selektierten Objekte eine Lampe, können Sie diese mit Hilfe der Schaltfläche
ein- und ausschalten.
Es ist
übrigens auch möglich, mehr als ein Objekt gleichzeitig zu bewegen, indem Sie alle Objekte wie
beschrieben selektieren und beim Selektieren des letzten Objektes die Maustaste
nicht wieder loslassen. Verschieben Sie nun die Maus, bewegen sich alle
selektierten Objekte gleichzeitig. Lassen Sie nun die linke Maustaste wieder
los, fallen die Objekte nacheinander nach unten bzw. oben.
Einstellung können Sie übrigens auch im
Designmodus Konstruktionselemente selektieren und verändern, genauso, wie es bei
den entsprechenden Einstellungen auch im Konstruktionsmodus möglich ist, Designobjekte zu verschieben bzw. zu
verändern.
ZURÜCK NACH OBEN
Jedes
Fenster Ihrer Planung kann im Designmodus als Grundriss, Draufsicht oder perspektivische Ansicht dargestellt werden. Hierzu dienen die drei
Schaltflächen ,
die sich ganz links in der zweiten horizontalen Symbolleiste befinden.
Für die
Draufsicht und die perspektivische Ansicht können Sie zusätzlich bestimmen, mit welcher Qualität
die Darstellung erfolgen soll. Hierzu dient der Variantenschalter .
Die verschiedenen Darstellungsarten haben nicht nur Einfluss auf die
Qualität der Darstellung, sondern auch
auf die Geschwindigkeit. Die Variante
ist
in VA - Virtual Architecture die abstrakteste, aber auch die schnellste; die
Variante
ist
die beste, aber auch die langsamste.
   
Fig 2.2
bis 2.5 unterschiedlicher Darstellung
VA - Virtual
Architecture beinhaltet neben den genannten vier Darstellungsarten noch zwei weitere Darstellungsarten. Mit der
Schaltfläche
können
Sie Ihr Gebäude als Drahtmodell mit verdeckten Flächen darstellen.
In der Variante
Drahtmodell
mit verdeckten Kanten wird die
Verdeckung exakt berechnet, weshalb dieses Darstellungsverfahren
zeitaufwendiger ist.
 
Fig. 2.6
und 2.7 verdeckte Kanten (rechts: exakte Berechnung)
ZURÜCK NACH OBEN
Befinden Sie
sich in einer perspektivischen Ansicht, erscheint in der zweiten horizontalen
Symbolleiste die Schaltfläche
.
Wenn Sie auf diese klicken, können Sie Ihre Wohnung begehen. Hierfür
positionieren Sie die Maus in der Ansicht und steuern nun bei gedrückter linker
Maustaste durch Ihre Wohnung - dabei ist die Gehrichtung abhängig von der
Position der Maus in der Ansicht.
Für die
Grundrissansicht und die Draufsicht ist ein Begehen weder möglich noch sinnvoll. In
diesen beiden Ansichten haben Sie, wie auch bei der perspektivischen Ansicht,
mit Hilfe der Schaltfläche
die
Möglichkeit, die Position, aus der Sie Ihre Szene betrachten, zu verändern. Im
Gegensatz zu allen anderen Schaltflächen von VA - Virtual Architecture ist es bei dieser Schaltfläche nicht egal, auf
welcher Stelle Sie anklicken. Klicken Sie z.B. links an, bewegen Sie sich in
der Grundrissansicht und in der Draufsicht nach links - entsprechend verschiebt
sich die Ansicht nach rechts. In der perspektivischen Ansicht drehen Sie sich
links um Ihre Ansicht herum. Die Ansicht scheint sich also rechts herum zu
drehen. Entsprechendes gilt, wenn Sie rechts auf die Schaltfläche
drücken. Klicken auf den oberen bzw. unteren Bereich
der Schaltfläche bewirkt in der Grundrissansicht
und der Draufsicht ein Verschieben nach unten bzw. nach oben. In der
perspektivischen Ansicht bewirkt es das Bewegen des Betrachters nach oben und
nach unten.
Hinweis: Mit der Schaltfläche
bestimmen
Sie die Position des Betrachters und nicht die Position der Planung. Wenn Sie sich aber z.B. links herum um einen Gegenstand
bewegen, scheint sich dieser Gegenstand rechts herum zu drehen. Es hat sich
gezeigt, dass dieses Vertauschen von links und rechts für einige Anwender sehr schwer verständlich ist. Aus
diesem Grund können Sie das Verhalten mittels der Dialogbox Optionen
- Programm - Programmeinstellungen... vertauschen.
2.6.10 Aufzug fahren
Haben Sie
für das aktuelle Fenster die Draufsicht oder die perspektivische Ansicht gewählt, erscheinen in der zweiten horizontalen
Symbolleiste die Schaltflächen und
. Mit ihnen haben Sie die Möglichkeit, von einer Etage
zur nächsten zu gelangen. In der perspektivischen Ansicht haben Sie sogar die
Möglichkeit, dieses "Aufzugfahren" nicht sprunghaft, sondern animiert
vorzunehmen. Halten Sie hierfür beim Klicken auf die Schaltflächen
und
die Strg-
bzw. Ctrl-Taste gedrückt.
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Fig. 2.8 Feste Programmeinstellungen
Über die
Dialogbox Feste Programmeinstellungen werden
grundlegende, nur beim Programmstart berücksichtigte Einstellungen von VA -
Virtual Architecture definiert. Sie erreichen diese über das Menü Optionen
- Programmeinstellungen..., sofern noch kein Projekt geladen oder angelegt
wurde, bzw. über das Menü Optionen - Programm - Programmeinstellungen..., wenn
ein Projekt bearbeitet wird.
Da sich
Änderungen in dieser Dialogbox erst beim nächsten Start auf das Programm
auswirken, besteht zusätzlich die Möglichkeit, durch Drücken der Strg-Taste
während des Programmaufrufes noch vor dem Start von VA - Virtual Architecture die entsprechenden Einstellungen vorzunehmen.
Zur
Berechnung einer 3D-Darstellung wird für jeden Bildpunkt (auch Pixel genannt) eine gewisse Menge an Arbeitsspeicher
belegt. Diese Menge ist sowohl von der Bildschirmauflösung, die Sie in
der Windows-Systemsteuerung eingestellt haben und in der Sie VA - Virtual
Architecture betreiben, als auch von der Farbkapazität eines
Bildpunktes abhängig.
Sollte
dieser benötigte Speicherplatz den in Ihrem Rechner installierten
Arbeitsspeicher überschreiten, wird Windows - sofern Sie virtuellen
Arbeitsspeicher eingerichtet haben - diesen auf die Festplatte auslagern. Da
dies das Arbeiten in der 3D-Darstellung stark verlangsamt, können Sie in VA -
Virtual Architecture die nachfolgend beschriebenen Einstellungen anpassen,
um den benötigten Speicherplatz zu minimieren.
Hier können
Sie die Größe eines 3D-Bildpunktes ändern, um somit den Speicherverbrauch zu
reduzieren und ein Arbeiten auch mit wenig Arbeitsspeicher zu ermöglichen. Beachte:
gilt im wesentliche für ältere, nicht mehr aktuelle Systeme.
2.7.1.1 Die Option "Ein Pixel"
Haben Sie
diese Option angewählt, entspricht ein 3D-Bildpunkt im Speicher einem Pixel am
Bildschirm. Somit erzielen Sie eine optimale Darstellung, haben jedoch einen
relativ hohen Speicherbedarf. Die Einstellung Ein Pixel ist bereits voreingestellt und
sollte auch nur bei Performanceproblemen geändert werden.
2.7.1.2 Die Option "2 mal 2 Pixel"
Nach der
Auswahl dieser Option entspricht ein 3D-Bildpunkt im Speicher bereits vier
Pixel am Bildschirm. Das Arbeiten mit 2 mal 2 Pixel kann auch einen anderen
Vorteil haben: Da für die Berechnung einer Szene lediglich ein Viertel der
Pixel bestimmt werden müssen, erfolgt diese Bestimmung deutlich schneller;
dementsprechend ist auch eine deutlich schnellere Darstellung möglich. Dies ist
speziell dann interessant, wenn Sie z.B. mittels eines Projektors eine
Demonstration machen möchten und dieser Projektor ohnehin von weitem keine sehr
hohe Auflösung sichtbar macht. Die 3D-Darstellung wird somit,
abhängig von der Bildschirmauflösung, schon ein wenig grob; jedoch reduziert
sich der Speicherplatzbedarf um den Faktor 4.
2.7.1.3 Die Option "4 mal 4 Pixel"
Haben Sie diese Option aktiviert, entspricht ein 3D-Bildpunkt im
Speicher sogar 16, als Block
dargestellten, Pixel am Bildschirm. Die 3D-Darstellung wird damit noch gröber. Allerdings reduziert sich der
Speicherplatzbedarf analog zum vorherigen Beispiel um den Faktor 16.
Die
Einstellung der Farbkapazität eines 3D-Bildpunktes hat ebenso wie
die Anpassung der Größe einen beträchtlichen Einfluss auf den erforderlichen
Arbeitsspeicher zur Darstellung einer perspektivischen Ansicht. Dazu stehen die
zwei nachfolgend beschriebenen Optionen zur Verfügung.
2.7.2.1 Die Option "High Color (=8 Bytes pro Punkt)"
Bei dieser
Option stehen Ihnen in der 3D-Darstellung ca. 32000 Farben zur Verfügung. Dies
ist natürlich nur der Fall, wenn Sie auch in der Windows-Systemsteuerung als Farbpalette High Color oder True Color angewählt haben. Besitzen Sie einen Rechner
mit MMX-Fähigkeit, wird die Ausgabe von High
Color-3D-Darstellungen mit Hilfe von MMX-Befehlen vorgenommen - also
beschleunigt.
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2.7.2.2 Die Option "True Color (=12 Bytes pro Punkt)"
Mit der Option True Color stehen Ihnen in der 3D-Darstellung ca. 16 Millionen verschiedene
Farben zur Verfügung, sofern Sie analog zur vorherigen Option in der
Windows-Systemsteuerung als Farbpalette True Color angewählt haben. Ist
dies nicht der Fall, akzeptiert VA - Virtual Architecture zwar Ihre Auswahl, jedoch wird Ihnen keine
verbesserte Farbauflösung dargestellt.
Es kann
trotzdem - mit einer einzigen Ausnahme - sinnvoll sein, die Option True
Color zu wählen, obwohl Ihre Bildschirmdarstellung geringer ist; nämlich
dann, wenn Sie hochqualitative Bilder erzeugen möchten, die ausgedruckt oder
aber an einen anderen Rechner übertragen werden sollen. VA - Virtual
Architecture verwendet sowohl beim Speichern von Bildern als auch beim Drucken von Bildern die hier gemachten Einstellungen. Die
typischen "kantigen" Farbverläufe des High Color-Modus können Sie so z.B. auf Ihrem Drucker
vermeiden. Sie sollten aber nach solchen Spezialausgaben VA - Virtual
Architecture wieder zurück in den High Color-Modus schalten, da dieser
bei weitem der schnellste für die Darstellung ist. Dies gilt insbesondere bei
MMX-Rechnern, da hier die Darstellung in High Color beschleunigt
wird, die in True Color allerdings nicht.
Mit der
Bildschirmauflösung, die Sie in der Windows-Systemsteuerung festgelegt haben,
und der angewählten Farbtiefe können Sie nun leicht Ihren Speicherplatzbedarf
selbst ermitteln. Dabei ist noch zu berücksichtigen, dass ca. 20% des Bildschirms durch das Menü und
Symbolleisten abgedeckt sind. So läge beispielsweise der ungefähre
Speicherbedarf bei einer Auflösung von 1024x768 und True Color-Modus bei 7,4 MB,
wohingegen im High Color-Modus nur knappe 5 MB nötig wären.
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Direktlinks zu den einzelnen
Kapiteln: Kapitel 1:
1,
2,
3;
Kapitel 2:
1,
2,
3,
4,
5,
6; Kapitel 3:
1,
2,
3,
4;
Kapitel 4:
1,
2;
Kapitel 5:
1,
2,
3,
4,
5,
6,
7,
8,
9,
10,
11,
12,
13,
14;
Kapitel 6:
1,
2,
3,
4,
5,
6;
Kapitel 7:
1,
2;
Kapitel 8:
1;
Kapitel 9:
1,
2,
3;
Kapitel 10:
1;
Kapitel 11:
1;
Kapitel 12:
1,
2;
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