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Kapitel 5 (Teil 1)
5.
KONSTRUKTIONSMODUS
5.1 Wandart
bestimmen
5.2 Virtuelle Wände
5.2.1 Optionen für Virtuelle
Wände
5.2.2 Virtuelle
Wände und Räume
5.2.3 Tipps beim Verwenden von virtuellen Wänden
5.3 Wände platzieren
5.3.1 Bezugspunkt
der Wand ändern
5.3.2 Mehrere Wände konstruieren
5.3.3 Einzelne Wand
konstruieren
5.3.4 Wand senkrecht
zu einer Referenzlinie konstruieren
5.3.5 Wand in festem
Winkel zu einer Referenzlinie konstruieren
5.3.6 Wand parallel
zu einer Referenzlinie konstruieren
5.3.7 Wand parallel in festem Abstand zu einer
Referenzlinie
5.3.8 Wand mittig zu
zwei Punkten konstruieren
5.4 Tools zum
Editieren von Wänden
5.4.1
Wandbearbeitung: Abstand zum Cursor
5.4.2 Aufteilen
einer Wand
5.4.3 Aufteilen und
Verschieben einer Wand
5.4.4 Ein Wandende
verändern
5.4.5 Wand
verlängern
5.4.6
Eine Wand trimmen
5.4.7 Zwei Wände
wechselseitig trimmen
5.4.8 Wand in
gleiche Teile aufteilen
Das Kapitel beschreibt, wie Sie in der Grundrissebene -
dem Konstruktionsmodus - mit den Elementen (z.B. Wänden, Fenstern und Türen) arbeiten. Dabei werden die verschiedenen Elemente in der Reihenfolge beschrieben,
wie sie in der linken vertikalen Symbolleiste vorkommen.
Grundsätzlich gliedert sich die Beschreibung eines
Elementes in folgende Unterpunkte:
·
Allgemeine Beschreibung des
Elementes.
·
Eingabearten für das Element.
·
Optionen für das Element.
In der
Beschreibung zu den Eingabearten des Elementes finden Sie genaue Erläuterungen
zu den Schaltflächen der "Wie-Leiste". Die Optionen zu einem Element können in mehrfacher
Hinsicht verwendet werden:
Sie können ein bereits positioniertes Element durch
Doppelklicken in Größe und Aussehen verändern.
durch Rechtsklicken auf eine Elementschaltfläche, also
z.B.
können Sie bestimmen, wie Elemente die neu konstruiert werden sollen, aussehen. Sie können natürlich diese
neuen Elemente immer noch, wie unter 1. beschrieben, verändern.
die gerade unter 2. beschriebene Möglichkeit bezieht
sich nur auf Ihr aktuelles Projekt ab dem Rechtsklicken. Sie können aber auch
für alle zukünftigen Projekte Standardeinstellungen vornehmen, die dann ab dieser Standardeinstellung
verwendet werden. Starten Sie also z.B. zu einem späteren Zeitpunkt VA -
Virtual Architecture neu und verwenden ein Fenster, ohne vorher Änderungen, wie unter 2. beschrieben,
vorgenommen zu haben, werden die gespeicherten Standardeinstellungen verwendet.
Sie haben
immer genau dann die Möglichkeit, die Standardeinstellungen für ein bestimmtes Element zu definieren bzw. zu
verändern, wenn eine Dialogbox zu diesem Element geöffnet ist. Dort finden Sie
die Schaltfläche als Standard. Wenn Sie diese Schaltfläche betätigen,
werden die gerade in der Dialogbox sichtbaren Einstellungen als Standard
verwendet.
Anmerkung:
Mit dieser Funktionalität haben Sie
die Möglichkeit, VA - Virtual Architecture in weiten Grenzen Ihren individuellen Bedürfnissen
anzupassen. Nach der Installation von VA - Virtual Architecture sind bereits einige
Standardeinstellungen vorhanden, die aber nicht unbedingt Ihren
Bedürfnissen entsprechen müssen. Nach einer ersten Kennenlernphase von VA -
Virtual Architecture sollten Sie dies, wie soeben besprochen, nachholen.
Mit Hilfe
der Wandfunktion können Sie schnell und problemlos Ihre Grundrisse eingeben. Es
ist Ihnen möglich, mit Hilfe einer Dialogbox die Wandoptionen wie Abmessung,
Textur und Darstellung nach Wunsch zu
verändern. Außerdem können sieben verschiedene Wandtypen als Standard
projektübergreifend eingegeben werden. Durch die unterschiedlichen
Eingabemöglichkeiten für Wände und zusätzliches Nutzen der Konstruktionshilfen wie
Raster, Hilfslinie und Lineal sind Sie in der Lage, in kürzester Zeit maßgenaue
Pläne zu erstellen. Achten Sie darauf, dass dabei das Fangraster
eingeschaltet ist.
Hinweis: Während Sie die Wand konstruieren, können Sie in der
Statuszeile die Länge und die Richtung
ablesen. Auch wenn Sie eine bereits konstruierte Wandseite selektieren,
werden in der Statuszeile die genaue Länge und der Winkel eingeblendet. Lässt
man ein Objekt um denselben Winkel rotieren, kann man dieses präzise
an der Wand ausrichten.
In der
vertikalen Symbolleiste finden Sie die Schaltfläche
für
die Wandfunktion. Die Schaltfläche ist ein Variantenschalter, gekennzeichnet durch die schwarze Ecke unten rechts.
Durch Anklicken und Schieben der gedrückt gehaltenen linken Maustaste ins
Ansichtsfenster erscheint eine Auswahl von Wandtypen. Eine Information zum
jeweiligen Typ wird unten links am Bildschirm aufgeblendet. Bewegen Sie den
Cursor bei gedrückter linker Maustaste auf
den gewünschten Wandtyp und lassen Sie dann die Maustaste los. Der
gewählte Wandtyp erscheint nun in der Symbolleiste.
Um die Dialogbox
zum Ändern der Werte zu erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
oder gehen über den Menübefehl: Optionen - Wände.... Durch
Abspeichern in der Dialogbox als Standard können Sie die von Ihnen
häufig benutzten Werte dauerhaft hinterlegen. Ändern Sie bei einem ausgewählten
Wandtyp die Werte, ohne sie als Standard abzuspeichern, bleiben diese Werte nur
für den jeweiligen Konstruktionsvorgang gültig. Durch Markieren und anschließendes
Doppelklicken auf eine Wand können auch nachträglich Änderungen der jeweiligen
Wand mit Hilfe der Dialogbox vorgenommen werden.
Haben Sie
einen Wandtyp gewählt, zeigt VA - Virtual Architecture in einer zweiten vertikalen Symbolleiste ("Wie-Leiste") eine Auswahl der Einbaumöglichkeiten auf. Beim
Anklicken dieser Schaltflächen mit der rechten Maustaste erscheint jeweils eine
Dialogbox. Hier können Sie die zu den verschiedenen Eingabemöglichkeiten erforderlichen
Zahlenwerte eingeben. Dies sind analog zu den Optionen bei Hilfslinien der Winkel zur Referenzlinie für die Anwahl von
sowie das Teilungsverhältnis für die Anwahl von
. Der Abstand zur Parallele bei
wird mittels einer Dialogbox während des
Konstruierens eingegeben.
Wollen Sie
einen Einbauvorgang abbrechen, so drücken Sie die Esc-Taste.
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oder
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(Startseite des VA Software Online Handbuches)
VA - Virtual Architecture erkennt automatisch, ob ein
Gebiet vollständig von Wänden umschlossen
ist und definiert dann für dieses umschlossene Gebiet einen Raum.
Nun ist es
aber unter bestimmten Umständen nötig, Räume zu definieren, die nicht allseitig von Wänden
umschlossen sind. Speziell für die Berechnungen nach DIN 277 sind solche Angaben
notwendig. In ihr sind z.B. Balkone, aber
auch Hausdurchfahrten spezielle "Räume", die Sie in VA - Virtual Architecture
prof. mit Hilfe der virtuellen Wände erzeugen können. Das Prinzip ist einfach: Sie
konstruieren eine virtuelle Wand wie eine ganz normale Wand. Die Unterschiede:
Im Konstruktionsmodus hat die "Wand" keine Dicke; sie wird als Linie
dargestellt; im Designmodus sehen Sie die virtuelle Wand gar nicht, d.h., an
dieser Stelle ist u.U. ein "Loch".
Sie
konstruieren eine virtuelle Wand, indem Sie im Variantenschalter die
letzte (rot markierte) Variante wählen. Das Konstruieren von virtuellen Wänden
ist identisch mit dem Konstruieren von normalen Wänden. Einzige Ausnahme: Bei
der Konstruktionsart
können
Sie die numerische Eingabe nicht verwenden. Für die numerische Eingabe von
virtuellen Wänden sollten Sie stattdessen die Konstruktionsart "Einzelne Wand"
verwenden.
Klicken Sie
im Konstruktionsmodus in der "Was-Leiste" rechts auf die Wandart "virtuelle Wand" (die rote
Variante) oder doppelt auf eine konstruierte, virtuelle Wand, erscheint
folgende Dialogbox:

Fig 5.1
Virtuelle Wand
In ihr
können Sie einerseits den Linienstil für die Darstellung im Konstruktionsmodus einstellen, andererseits können Sie bestimmen, ob Sie
auf dieser "Wand" Fenster und/oder Türen platzieren können. Die Angabe der "Dicke" der
virtuellen Wand ist zur Berechnung von Fensterbänken und Türzargen nötig.
Entsteht
durch das Konstruieren von virtuellen Wänden (ggf. in Kombination mit realen
Wänden) ein umschlossenes Gebiet, erkennt VA - Virtual Architecture prof. dies
automatisch und es erscheint folgende Dialogbox:

Fig 5.2
Neue Räume
Sie haben
nun die Möglichkeit zu entscheiden, ob der entstandene "Raum" eine Decke haben
soll oder nicht. Speziell für Balkone sollten Sie hier Nein wählen.
Möchten Sie die Eigenschaft, ob dieser "Raum" eine Decke hat oder nicht,
nachträglich ändern, können Sie dies durch Doppelklicken in den Raum in der
dann erscheinenden Dialogbox Raumdaten im Bereich Boden/Decke ändern.
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(Startseite des VA Software Online Handbuches)
5.2.3
Tipps beim Verwenden von virtuellen Wänden
Da virtuelle
Wände sowohl reale Wände als auch
Fußböden und Decken quasi aufschneiden, ist es möglich, für diese
aufgeschnittenen Bereiche andere Materialien zu verwenden. So können Sie z.B.
in einem Raum mit Hilfe von virtuellen Wänden einen Teil des Raumes abstecken
und diesen dann für den Fußboden anders texturieren als den Rest des Fußbodens
des eigentlichen Raumes. Gleiches gilt für Wände.
Beachten
Sie, dass das Drag & Drop von Texturen auf Fußböden und Decken normalerweise bewirkt, dass der komplette Raum - also
auch die Bereiche, die durch virtuelle Wände abgesteckt sind - gleich texturiert wird.
Möchten Sie
einen Bereich separat texturieren, gehen Sie genauso vor, wie bei Wänden.
Klicken Sie den Bereich doppelt an und wählen Sie in der Dialogbox Raumdaten
die Schaltfläche Material.. In der
dann erscheinenden Dialogbox können Sie das Material für Fußboden und Decke des
Bereiches separat verändern.
Außer dem
Abstecken von Materialbereichen können Sie mit virtuellen Wänden versetzte
Geschosse "simulieren".
Hierzu
ein Beispiel: Sie möchten ein Haus
modellieren, dessen Geschoßniveau für die linke Hälfte um einen Meter gegenüber
dem der rechten Hälfte versetzt ist. Modellieren Sie hierfür die linke Hälfte
des Hauses als ein Gebäude und die rechte Hälfte als ein zweites Gebäude, wobei
Sie als Niveaus die entsprechend versetzten Werte einsetzen. An der Grenzstelle
der beiden Gebäude, also dort, wo sich das Niveau ändert, setzen Sie virtuelle
Wände ein. Diese haben zur Folge, dass
die Räume, die an diese Grenzstelle
anstoßen, geschlossen sind, und dass man quasi von einem Raum in den anderen
schauen kann.
Soll an der
Grenzstelle tatsächlich eine Wand sein, definieren Sie für das eine Gebäude eine Wand, für das andere Gebäude an der gleichen
Stelle eine virtuelle Wand. Evtl. noch verbleibende Höhenversprünge können Sie
mit Hilfe von Unter- bzw. Überzügen "füllen".
Tipp: Das Texturieren einzelner Seiten von Ober- und
Unterzügen funktioniert genauso wie bei Wänden: im Konstruktionsmodus durch Selektieren der betroffenen Ober/Unterzugseite
(per Drag & Drop im Designmodus nicht möglich).

Fig 5.3
Verwenden von virtuellen Wänden
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5.3.1
Bezugspunkt der Wand ändern
Nachdem der
Anfangspunkt einer Wand gesetzt ist, markiert ein farbiges Kreuz den aktuellen
Bezugspunkt der Wand. Ein Wechsel zwischen der Wandachse und den beiden
Längsseiten wird durch gleichzeitiges Drücken von Strg+W erreicht: die
ganze Wand wird versetzt.
Sollen nur
die Punkte einer Stirnseite der Wand versetzt werden, so drücken Sie Strg+Q für
den Wandanfang und Strg+E für das Wandende.
5.3.2
Mehrere Wände konstruieren
Bei diesem
Befehl erstellen Sie die Wände als Polygonzug; d.h., der erste Anklickpunkt ist der
Anfangspunkt des ersten Wandabschnittes, der zweite Anklickpunkt ist Endpunkt
des ersten Wandabschnittes und gleichzeitig Anfangspunkt des zweiten
Wandabschnittes usw.
5.3.3
Einzelne Wand konstruieren
Für jede
einzelne Wand sind Anfangs- und Endpunkt einzugeben.
5.3.4
Wand senkrecht zu einer Referenzlinie konstruieren
Klicken Sie
mit der linken Maustaste eine Wand oder Hilfslinie an, ist dies der
Anfangspunkt einer senkrecht zu dieser Referenzlinie liegenden Wand, deren
Endpunkt durch den zweiten Eingabepunkt bestimmt wird.
Drücken Sie
beim Anklicken des ersten Eingabepunktes gleichzeitig die Shift bzw. Umschalt-Taste,
stellt VA - Virtual Architecture Ihnen eine Hilfslinie senkrecht zur gewählten Referenzlinie dar. Diese Hilfslinie kann
beliebig auf der Referenzlinie (auch darüber hinaus) verschoben werden.
Geben Sie den zweiten Eingabepunkt ohne Umschalt-Taste ein,
bestimmt dieser den auf der Referenzlinie liegenden Anfangspunkt. Der dritte
Eingabepunkt bestimmt den Endpunkt auf der Hilfslinie.
Geben Sie
den zweiten Eingabepunkt ebenfalls mit gedrückter Shift-Taste ein, kann
hiermit die Lage der Hilfslinie senkrecht zur Referenzlinie fixiert werden. Der
dritte und vierte Eingabepunkt bestimmt den Anfangs- und Endpunkt der Wand.
Beide liegen auf der Hilfslinie, müssen jedoch keinen Anschluss mehr an die
Referenzlinie haben.
5.3.5
Wand in festem Winkel zu einer Referenzlinie konstruieren
Mit diesem
Befehl können Sie eine Wand unter einem beliebigen Winkel zu
der von Ihnen gewählten Referenzlinie erstellen. Der gewünschte Wert des
Winkels kann in der Dialogbox Wandeingabe eingetragen werden.
Die
unterschiedlichen Einbaumöglichkeiten mit Hilfe der Shift-Taste funktionieren völlig analog zu dem oben
beschriebenen System bei der senkrecht zu erstellenden Wand.
5.3.6
Wand parallel zu einer Referenzlinie konstruieren
Klicken Sie
mit der linken Maustaste eine Wand oder Hilfslinie an, erscheint eine Hilfslinie, die sich parallel zu dieser
Referenzlinie verschieben lässt. Zweiter und dritter Anklickpunkt
bestimmen Anfangs- und Endpunkt auf der Hilfslinie. Wenn die Hilfslinie in
einem Abstand zur Referenzlinie fixiert werden soll, drücken Sie beim zweiten
Anklicken gleichzeitig die Shift-Taste. Nun ist die Hilfslinie
festgelegt und auf ihr wird mit dem dritten und vierten Eingabepunkt der
Anfangs- und Endpunkt der Wand bestimmt.
5.3.7 Wand parallel in festem Abstand zu
einer Referenzlinie
Mit diesem
Befehl können Sie eine Wand parallel zu der von Ihnen
gewählten Referenzlinie erstellen. Nach dem zweiten Klick erscheint nun die
Dialogbox Abstand paralleler Hilfslinien, in deren
Eingabefeld Sie einen Abstand definieren können. Die unterschiedlichen
Einbaumöglichkeiten mit Hilfe der Shift-Taste funktionieren analog zu dem oben
beschriebenen System bei parallel zu erstellenden Wänden.
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5.3.8
Wand mittig zu zwei Punkten konstruieren
Sie klicken
zwei Eingabepunkte an, zwischen denen in einem bestimmten Teilungsverhältnis die Wand senkrecht dazu
eingezogen wird. Den Standardwert dieses Teilungsverhältnisses legen Sie
in der Dialogbox Wandeingabe fest. Wenn
Sie die ersten beiden Eingabepunkte
ohne
Shift-Taste anklicken, liegt der
Anfangspunkt der Wand zwischen diesen beiden Punkten. Der dritte Punkt bestimmt
die Länge und Richtung der Wand.
Klicken Sie
den zweiten Eingabepunkt
mit gedrückter Shift-Taste
an, wird in dem eingegebenen Teilungsverhältnis eine Hilfslinie senkrecht zu
den Punkten konstruiert, auf der dann die Lage und Länge der Wand mit dem
dritten und vierten Punkt bestimmt wird. Diese letzten zwei Eingaben müssen nicht auf der Hilfslinie liegen, sondern
können beliebige Punkte im Plan sein. Sie werden von VA - Virtual Architecture senkrecht auf die Hilfslinie projiziert.
Zum
Bearbeiten von bereits konstruierten Wänden stehen Ihnen verschiedene Werkzeuge
zur Verfügung, die Sie auf zweierlei Arten erreichen:
1.
Wenn Sie eine Wand selektiert
haben, werden in der "Wie-Leiste" die Schaltflächen ,
,
,
,
,
und
für
das Bearbeiten der selektierten Wand dargestellt. Klicken auf eine dieser
Schaltflächen schaltet für die selektierte Wand das entsprechende
Bearbeitungs-Tool ein.
2.
In der "Was-Leiste" finden Sie als eine der letzten Schaltflächen die Schaltfläche
. Klicken Sie auf diese Schaltfläche, werden in der "Wie-Leiste" ebenfalls die genannten Knöpfe dargestellt. Das
Benutzen ist hier aber ein wenig anders, da Sie - nachdem Sie eins dieser Tools
selektiert haben - der Reihe nach verschiedene Wände selektieren und dann entsprechend bearbeiten können.
Im Gegensatz
zur unter Punkt 1 genannten Variante können Sie also mehrere Wände, und nicht nur die gerade selektierte Wand verändern.
5.4.1
Wandbearbeitung: Abstand zum Cursor
Beim
Aufteilen bzw. Verändern einer Wand mit Hilfe der Schaltflächen und
können sie einen Abstand bestimmen, den der
Aufspaltungs- bzw. Verlängerungspunkt vom
Cursor haben soll. Ist dieser Abstand ungleich Null, so geben Sie bei
der Eingabe des Aufspaltungspunktes diesen nicht direkt ein, sondern einen
Punkt, von dem der Aufspaltungspunkt genau die entsprechende Entfernung hat.

Fig 5.4
Wandbearbeitung
Die
Dialogbox zum Einstellen des Abstandes erreichen Sie durch Rechtsklick auf die
Schaltflächen ,
und


Fig 5.5
Wand auftrennen
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5.4.2
Aufteilen einer Wand
Haben Sie
als Tool der Schaltfläche
gewählt, müssen Sie als erstes die zu teilende Wand
markieren. Positionieren Sie hierfür die Maus über die entsprechende Wand - sie
wird dann mit einem roten Rahmen markiert. Nacherfolgtem Klick (bzw. direkt auf
, in der zweiten vertikalen Symbolleiste für eine bereits selektierte
Wand) erscheint eine senkrecht zur Wand ausgedehnte Linie, die als Cursor
dient.
Ist der
Abstand zum Cursor ungleich Null, erscheint weiterhin innerhalb der Wand eine
Linie, die die tatsächliche Position für die Trennung der Wand angibt.
Positionieren Sie nun die Maus an die gewünschte Stelle und klicken Sie einmal
- die Wand wird in zwei Teile aufgeteilt, wobei evtl. Fenster und Türen, die auf dem Aufspaltungspunkt liegen, gelöscht werden.
5.4.3
Aufteilen und Verschieben einer Wand
Die Funktion
der Schaltfläche
entspricht
im Wesentlichen der von
,
nur können Sie direkt nach dem Aufteilen der Wand das gemeinsame Wandende der
beiden neuen Wände interaktiv verschieben. Ein zusätzlicher Klick
verankert die beiden Wandenden an der gewünschten Stelle.
Hinweis: Sie können mit Hilfe der Tastenkombination Ctrl+W bzw.
Strg+W bestimmen, ob die äußere Spitze, die Wandachse oder die innere
Spitze des neu entstehenden Wanddreiecks eingegeben werden soll.
5.4.4
Ein Wandende verändern
Mit Hilfe
dieser Schaltfläche
können
Sie ein Wandende der Wand verändern, wobei
das andere Wandende erhalten bleibt. Welches Wandende verändert wird,
erkennen Sie noch vor dem Klick nach der Selektion durch einen roten Kreis, der
am entsprechenden Wandende dargestellt wird.

Fig 5.6
Wandende verändern
Wie bei
können Sie auch bei
mit Hilfe von Ctrl+W bzw. Strg+W bestimmen, welcher Punkt
des Wandendes neu eingegeben werden soll.
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5.4.5
Wand verlängern
Die
Schaltfläche
dient
zum Verlängern einer bereits konstruierten Wand; die Selektion des zu verlängernden
Endes erfolgt genauso wie bei der Schaltfläche
. Im Gegensatz zu dieser Schaltfläche können Sie Richtung der Wand nicht
neu bestimmen. Außerdem wird bei dieser Eingabeart der Abstand zum Cursor verwendet.
5.4.6 Eine Wand trimmen
Die
Schaltfläche
dient
zum Trimmen einer Wand. Die selektierte Wand wird so verlängert, dass das Ende
der Wandachse genau auf dem Schnitt mit einer anderen Wandachse - die ebenfalls
selektiert werden muss - liegt.
Nachdem Sie
die zu verlängernde bzw. zu verkürzende Wand selektiert haben (bei Verwendung
von
über
bzw.
direkt beim Klicken auf
bei
vorab selektierten Wänden), müssen Sie durch einen zweiten Klick die Wand
bestimmen, auf deren Wandachse die erste Wand verlängert werden soll.
5.4.7
Zwei Wände wechselseitig trimmen
Die Funktion
der Schaltfläche
ist
bezüglich der Eingabe identisch mit der von
, im Gegensatz dazu werden hier aber beide Wände verlängert bzw. verkürzt.
5.4.8
Wand in gleiche Teile aufteilen
Die
Schaltfläche
dient
zum Aufteilen einer Wand in n gleiche Teile. Verwenden Sie
als Tool für eine selektierte Wand, brauchen Sie kein
weiteres Mal klicken; verwenden Sie als Tool von
, erfolgt die Aufteilung direkt nach der Selektion der zu teilenden Wand, Sie müssen also genau
einmal klicken. In wie viele Teile die Wand aufgeteilt wird, entscheiden
Sie durch Rechtsklick auf die Schaltfläche
.

Fig 5.7
Wand aufteilen
In der
erscheinenden Dialogbox geben Sie lediglich die Anzahl der Teile an, die
entstehen sollen. VA - Virtual Architecture teilt dann eine Wand so auf, dass die Wandachse der Wand in gleiche Teile aufgeteilt wird. Sie
können anschließend z.B. einzelne dieser Wände umtexturieren oder auch löschen.
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Direktlinks zu den einzelnen
Kapiteln: Kapitel 1:
1,
2,
3;
Kapitel 2:
1,
2,
3,
4,
5,
6; Kapitel 3:
1,
2,
3,
4;
Kapitel 4:
1,
2;
Kapitel 5:
1,
2,
3,
4,
5,
6,
7,
8,
9,
10,
11,
12,
13,
14;
Kapitel 6:
1,
2,
3,
4,
5,
6;
Kapitel 7:
1,
2;
Kapitel 8:
1;
Kapitel 9:
1,
2,
3;
Kapitel 10:
1;
Kapitel 11:
1;
Kapitel 12:
1,
2;
Glossar
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Für die Mitteilung eventuell
vorhandener Fehler sind die Verfasser dankbar.
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