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Kapitel 5 (Teil 2)
5.5 Schraffur
5.6 Wand verschieben
5.7 Wand löschen
5.8 Die Dialogbox "
Wand"
5.8.1 Der Bereich
"Wandtyp"
5.8.2 Der Bereich
"Abmessungen"
5.8.3 Der Bereich
"Oberfläche"
5.8.4 Der Bereich
"2D-Darstellung"
5.8.5 Der Bereich
"Materialeigenschaften"
5.8.6 Das
Kontrollfeld "Unsichtbar"
5.9 Kreisbogenwand
5.9.1 Prinzip der
Kreisbogenwandeingabe
5.9.2
Eingabevarianten für kreisbogenförmige Wände
Durch
Anklicken dieser Schaltfläche
in
der oberen horizontalen Symbolleiste können Sie die Darstellung der
Wandschraffur ein- bzw. ausschalten. Über die Dialogbox Wand können Sie
im Bereich 2D-Darstellung Farbe und Muster der Wandschraffur festlegen.
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Zum Verschieben
einer Wand, ob als Ganzes oder nur der Wandenden, muss die gewünschte Wand
markiert werden. Dies geschieht durch Aktivieren des Selektionsmodus mit
und nochmaliges Anklicken der Wand.
Wenn Sie
eine Wand selektieren, wird einerseits die gesamte Wand rot markiert und
andererseits die Wandseite, in deren Nähe sie geklickt haben, mit einem dicken
roten Strich versehen. Wenn Sie anschließend doppelt klicken, können Sie
gezielt die Eigenschaften dieser markierten Wandseite verändern.
Zum
Verschieben der ganzen Wand klicken Sie diese an, lassen die linke Maustaste
gedrückt und verschieben die Wand durch Bewegen der Maus. Wenn sich die Wand an
der gewünschten Stelle befindet, lassen Sie die Maustaste los. Zum Verschieben
eines Wandendes (Verlängern bzw. Verkürzen der Wand) drücken Sie zusätzlich die
Shift-Taste beim Anklicken des Wandendes. Mit der gedrückt gehaltenen
Maustaste können Sie nun das Wandende beliebig verlängern oder verkürzen und in
der gewünschten Position die Maustaste loslassen.
Wenn Sie
eine Wand verschieben und das Fangen eingeschaltet ist, wird der Eckpunkt der Wand als
Fangpunkt verwendet, der der Maus beim
Verschieben der Wand am nächsten war. Wenn Sie z.B. in die Nähe der linken oberen Ecke der Wand geklickt haben,
verschieben Sie im Prinzip die gesamte Wand und können die Position der
linken oberen Ecke mittels Fangen neu bestimmen. Möchten sie einen anderen der
vier Eckpunkte der Wand als Fangpunkt verwenden, können Sie dies durch
gleichzeitiges Eingeben von Ctrl+W bzw. Strg+W erreichen. Es
werden dann der Reihe nach die anderen Eckpunkte der Wand als Fangpunkte
verwendet. Welcher der vier Eckpunkte dies ist, sehen Sie wie üblich durch eine
kleine rote Markierung.
Wenn sie beim
Starten des Verschiebens einer Wand die Ctrl- bzw. Strg-Taste
gedrückt haben, ist das Verhalten unterschiedlich zum freien Verschieben ohne
gedrückte Ctrl- bzw. Strg-Taste. Wenn Sie in die Nähe eines
freien Kopfendes einer Wand geklickt haben, so können Sie dann dieses Kopfende
verschieben; d.h., Sie können die Wand in der Länge verändern. Hierbei bedeutet
freies Kopfende, dass das Kopfende nicht an eine andere Wand angebaut sein
darf.
Ist die Wand
zwischen zwei anderen Wänden konstruiert (im Prinzip wie der Querstrich beim
Buchstaben H), können Sie die Wand innerhalb der beiden gegebenen Wände verschieben. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese beiden Wände
parallel sind. Wenn sie nicht parallel sind, wird die Länge der zu
verschiebenden Wand automatisch angepasst (das entspricht dem Verschieben eines
Querstriches in einem A). Schließlich können sie die Wand noch um ein Ende
drehen, wenn das andere Ende der Wand noch mit keiner anderen Wand verbunden
ist. Hierfür klicken Sie bei gedrückter Ctrl- bzw. Strg-Taste in
der Nähe des freien Kopfendes. Diesmal
allerdings nicht mit der linken, sondern mit der rechten Maustaste.
Anschließend können Sie beim Verschieben (mit gedrückter rechter Maustaste) die
Wand um das andere Ende drehen, ohne die Länge zu verändern. Wollen Sie auch
noch die Länge beim Drehen verändern, drücken Sie gleichzeitig zur rechten
Taste die linke Maustaste herunter. (Sollte Ihnen diese letzte
Eingabemöglichkeit zu kompliziert erscheinen - Sie müssen schließlich Ctrl, die
linke und die rechte Maustaste gleichzeitig drücken - löschen Sie die Wand
einfach und konstruieren sie neu.)
Sie
markieren die gewünschte Wand durch Aktivieren des Selektionsmodus
mit der
linken Maustaste und anschließendem Anklicken der Wand. Das markierte Objekt wird am Bildschirm rot dargestellt. Beim Betätigen
der Entf-Taste wird das markierte Objekt gelöscht.
Wollen Sie
alle Wände in der Darstellung löschen,
können Sie dies über den Befehl Bearbeiten - Löschen aller - Wände erreichen.
Die
Dialogbox Wand erhalten Sie wie alle Dialogboxen zu Elementen im
Konstruktionsmodus entweder durch Doppelklicken auf eine Wand, durch
Rechtsklicken auf die Wand-Schaltfläche
oder über das Menü Optionen - Wände.... Sie
bezieht sich dann auf alle Wandflächen einer Wand.
Wenn Sie die
Dialogbox zu den Wänden für eine bereits konstruierte Wand erhalten, ist die Funktion der Dialogbox
modifiziert, da es sich um eine konkrete Wand handelt. Beim
Doppelklicken können Sie nicht nur eine Wand, sondern sogar eine Wandfläche
auswählen. Diese Wandfläche wird dick rot markiert.
Auf diese
Weise geben Sie für neu zu konstruierende Wände z.B. das Material aller Wandflächen vor - bei konstruierten Wänden
können Sie gezielt das Material einer Wandfläche verändern.
Die folgende
Abbildung zeigt das Dialogfenster Wand mit dem Bereich 2D-Darstellung,
den Sie nur in der VA - Virtual Architecture prof.-Version erhalten. In
diesem Bereich legen Sie für eine selektierte Wand die Farbe der Wandstriche sowie die Musterfarbe und das
Füllmuster der Wand fest.

Fig 5.8
Wand
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5.8.1
Der Bereich "Wandtyp"
Hier wird
der Text zu der von Ihnen gewählten Wandart angezeigt. Ändern Sie mit dieser
Dialogbox eine schon vorhandene Wand, wird Ihnen zusätzlich die Schaltfläche
der Wandart als Variantenschalter dargestellt.
Der Wandtyp
lässt sich in diesem Fall in der Dialogbox verändern, wenn Sie die Schaltfläche
anklicken, den Cursor bei gedrückter linker Maustaste auf den gewünschten
Wandtyp bewegen und die Maustaste dort loslassen.
5.8.2
Der Bereich "Abmessungen"
5.8.2.1 Die Option "Dicke"
In diesem Bereich kann die Wanddicke eingegeben bzw.
nachträglich verändert werden.
5.8.2.2 Die Option "Länge"
Die Eingabe
der Wandlänge vor dem Einbau einer Wand ist nicht möglich und deshalb ist in diesem Fall das Optionsfeld grau
hinterlegt. Die Länge einer Wand lässt
sich nur nachträglich bei mindestens einem freien Wandende eingeben. Eine
einzelne Wand verlängert bzw. verkürzt sich in beide Richtungen, eine am
Kopfende verbundene Wand nur in der freien Richtung.
Die
Schaltfläche Startwerte setzen setzt die Dicke der Wand auf ihren
ursprünglich definierten Wert zurück.
5.8.2.3 Der Unterbereich "Änderung der Wanddicke bezogen auf"
Haben Sie im
Eingabefeld Dicke die Dicke der Wand verändert, können Sie in diesem
Bereich auswählen, welche der Wandseiten oder ob die Wandachse ihre Position
bei der Dickenänderung beibehalten soll.
Wählen Sie selektierte
Wandseite, wird die Wandseite unverändert bleiben, die Sie beim Selektieren
der Wand angeklickt haben - die also dick rot gezeichnet ist. Wählen Sie Wandachse,
werden beide Wandseiten relativ zur Wandachse
um die halbe
Dickenänderung verschoben. Wählen Sie gegenüberliegende Wandseite, wird
die in der Ansicht nicht
rot markierte Wandseite ihre Position
beibehalten.
5.8.3
Der Bereich "Oberfläche"
Der Bereich
Oberfläche entspricht bis auf das Kontrollfeld von der unteren Wand
übernehmen dem Standardbereich für die Definition von Farben und Texturen von Konstruktionselementen. Über das Kontrollfeld von
der unteren Wand übernehmen steuern Sie die Übernahme von Wandeigenschaften für Wände neuer Geschosse. Ist es markiert, werden für Wände automatisch die Textur- und Materialeigenschaften der im darunterliegenden
Geschoß befindlichen Wand verwendet.
5.8.4
Der Bereich "2D-Darstellung"
In diesem Bereich legen Sie für eine selektierte Wand die Farbe der Wandstriche sowie die Musterfarbe und das Füllmuster der Wand
fest. Auf diese Weise können Sie innerhalb Ihrer Planung z.B. solche Wände kennzeichnen, die abgerissen oder neu konstruiert
werden sollen.
Wandstriche
können immer nur einzeln koloriert werden. Welchen der vier Wandstriche Sie
farblich hervorheben, hängt davon ab, welche Wandseite beim Doppelklicken auf
die Wand selektiert wurde. Hatten Sie z.B. den äußeren Wandstrich markiert,
können Sie für diesen über die Schaltfläche definieren... im Bereich Strichfarbe
eine Farbe auswählen.
Die im
Bereich Musterfarbe definierte farbliche Hervorhebung gilt ebenso für
die gesamte selektierte Wand, wie das über die Auswahlliste bestimmte Füllmuster.
Hinweis: Legen Sie die Strichfarbe in der Dialogbox fest, durch
Rechtsklick auf die Schaltfläche in der vertikalen Symbolleiste, gilt diese
beim Konstruieren von neuen Wänden für alle Wandseiten.
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5.8.5
Der Bereich "Materialeigenschaften"
Dieser
Bereich entspricht dem Standardbereich zur Definition von nicht darstellungs-
beeinflussenden Materialeigenschaften für Konstruktionselemente. Diese können
für die Wandseite (das, was "verputzt" werden kann) und die Wand (das, was
"gemauert" wird) getrennt angegeben werden.
5.8.6
Das Kontrollfeld "Unsichtbar"
Mit dem
letzten Kontrollfeld der Dialogbox in Draufsicht / perspektivischer Ansicht unsichtbar
steuern Sie die Sichtbarkeit einer Wandfläche oder
Wand. Diese Eigenschaft ist bei der Begehung von Projekten von Vorteil. Sie
können dann in Räume wie in eine Puppenstube hineinsehen.
Sie auch
kreisbogenförmige Wände generieren,
dabei wird ein Kreisbogen oder auch ein Vollkreis aus einzelnen, geraden Wänden
zusammengesetzt, die dann in der Summe den Eindruck erwecken, sie wären eine runde Wand. Nach dem Konstruieren von
Kreisbogenwänden können Sie die erzeugten Segmente bearbeiten, als
hätten Sie einzelne Wände eingegeben.
Sie werden
im Allgemeinen verwenden, nachdem Sie das "Drumherum"
der Wände eingegeben haben, um z.B.
Raumecken abzurunden oder auch kreisbogenförmige Ausbuchtungen (z.B. für ein
Treppenhaus oder einen Erker) in Ihre Planung einzufügen. Klicken Sie auf
, erscheinen in der "Wie-Leiste" die möglichen Eingabearten von kreisbogenförmigen
Wänden.
Außer der
Möglichkeit, Bögen einzugeben, können Sie auch mit Hilfe der Schaltflächen und
runde
Räume generieren.
5.9.1
Prinzip der Kreisbogenwandeingabe
Wenn Sie
eine Kreisbogenwand eingeben, erkennt VA - Virtual Architecture für die Eingabevarianten
,
und
, ob Sie den
Anfang bzw. das Ende eines Kreisbogens innerhalb oder am Ende von existierenden
Wänden eingeben. In anderen Bereichen Ihrer Planung ist die Eingabe zumindest mit den drei vorherigen
Schaltflächen nicht möglich.
Für den
Anfang der Kreisbogenwand wird automatisch die Richtung der Wand, in der sie
beginnt, verwendet, um den Austrittswinkel des Kreisbogens zu bestimmen. Die
Kreisbogenwand kommt "gerade" aus der Wand heraus. Außerdem werden sowohl die
Dicke als auch die Art der Wand übernommen. Für die Eingabeart
gilt für die
Richtung am Ende des Kreisbogens bezogen auf die zweite Wand das gleiche wie
für den Anfang bezogen auf die erste Wand.
Je nach
Radius des Kreisbogens werden die Wände, in denen der Kreisbogen beginnt bzw. endet, unter
Umständen verkürzt oder auch verlängert, um den gewünschten Radius des
Kreisbogen zu erreichen.
Wenn Sie
also z.B. einen Kreisbogen in einer existierenden Raumecke eingeben, indem Sie erst in die eine Wand der
Raumecke und dann in die andere klicken, werden beide Wände verkürzt und der Kreisbogen zwischen den jetzt
verschobenen Enden der Wände eingefügt.
Hinweis: Befinden sich in den Teilen der Wände, die durch Verkürzen entfallen, Türen oder Fenster, werden diese automatisch gelöscht.
Da der
Kreisbogen aus den Wänden, an denen er "hängt", auch seine Anfangs und
Endrichtung ermittelt, können Sie auch nicht rechtwinklig aufeinander stehende
Wände mit dem eben beschrieben Verfahren
abrunden.
Mit Hilfe
der entsprechenden Optionendialogbox für Kreisbogenwände können Sie einstellen,
dass der "Austrittswinkel" des Kreisbogens
aus der Wand nicht 0 ist (der Kreisbogen sich also nahtlos an die Wand
anpasst), sondern Sie können auch andere Winkel - z.B. 90° eingeben. Auf diese
Weise erreichen Sie z.B. kreisbogenförmige Ausbuchtungen in Raumecken.
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5.9.2
Eingabevarianten für kreisbogenförmige Wände
Nach Klicken
auf
erscheinen
in der "Wie-Leiste" des Konstruktionsmodus die verschiedenen Eingabemöglichkeiten für
kreisbogenförmige Wände. Dabei gelten
,
,
und
für Kreissegmente,
und
für Vollkreise. Zusammen mit der
Optionendialogbox für Kreisbogenwände können Sie so die Eingabemöglichkeiten in
weiten Grenzen variieren.
Hinweis: Wenn Sie beim letzten Klick der verschiedenen
Eingabearten für Bogenwände die Ctrl- bzw. Strg-Taste gedrückt
halten, erscheint die Dialogbox für das nachträgliche numerische Ändern der
Werte nicht und die interaktiv gemachten Eingaben werden direkt übernommen.
Diese
Eingabeart
werden
Sie verwenden, wenn Sie eine Kreisbogenwand zwischen zwei existierende Wände ziehen wollen.
Nachdem Sie
auf
geklickt
haben, müssen Sie insgesamt dreimal in Ihrer Planung klicken: das erste Mal für den
Anfang des Kreisbogens in oder am Ende
einer existierenden Wand, das zweite Mal für das Ende des Kreisbogens in oder am Ende einer anderen Wand. Nach dem ersten Klick
erscheint als Vorschau der Umriss des Kreisbogens. Verschieben Sie nach
dem zweiten Klick die Maus, können Sie den Radius des Kreisbogens verändern.
Der dritte Klick übernimmt nun diesen Radius in eine Dialogbox, in der Sie
diesen noch im entsprechenden Eingabefeld numerisch ändern können.
Hinweis: Möchten Sie eine Kreisbogenwand eingeben, die nur an
einer existierenden Wand anfangen, aber im "Freien" enden soll, verwenden Sie
die Eingabearten
oder
;
liegen weder Anfang noch Ende des Bogens in einer Wand, verwenden Sie
oder
.
Hinweis: Ab dem zweiten Klick können Sie mit Hilfe der
Tastenkombination Ctrl+W bzw. Strg+W bestimmen, ob
Sie die Eingabe für die Achse des Bogens bzw. die Innen- oder auch Außenseite
verwenden möchten.
5.9.2.2 Die Eingabeart Kreisbogenwand
Mit dieser
Eingabevariante erzeugen Sie mit zwei Klicks eine
Kreisbogenwand, die tangential aus einer bereits konstruierten Wand heraus
kommt. Der Kreisbogen beginnt an der Position, an der Sie das erste Mal klicken
und endet an der Position des zweiten Klicks. Die Wand, in der der Kreisbogen
beginnt, wird ggf. so verkürzt, dass sie am Beginn des Kreisbogens beginnt.
Nach dem zweiten Klick werden sowohl der Radius als auch der Winkel des Bogens
in eine Dialogbox übernommen und Sie können beide Werte dort mit Hilfe der
entsprechenden Eingabefelder numerisch ändern.
5.9.2.3 Die Eingabeart Kreisbogenwand
Diese
Eingabeart
ist
sehr
ähnlich. Im Gegensatz zu dieser bestimmen Sie allerdings den Endwinkel des Kreisbogens interaktiv. Hierzu müssen Sie während
der Eingabe einmal mehr klicken. Der erste Klick bestimmt den Anfangspunkt des
Kreisbogens und muss in oder am Ende einer existierenden Wand liegen. Der
zweite Klick definiert das Ende des Kreisbogens. Nach dem zweiten Klick können
Sie mit Hilfe der Maus die Richtung am Ende des Kreisbogens einstellen. Ein
dritter Klick fixiert diese Richtung und anschließendes Verschieben der Maus
verändert den Radius des Bogens. Nach dem anschließenden Klick werden sowohl
Radius als auch Austrittswinkel des Bogens in eine Dialogbox übernommen und Sie
können beide Werte dort mit Hilfe der entsprechenden Eingabefelder numerisch
ändern.
Hinweis: Erreicht der Kreisbogen aufgrund seines zu kleinen
Radius nicht den Endpunkt (zweiter Klick während der Eingabe), wird er
automatisch durch ein gerades Wandstück verlängert. Auch
der 3D Raumplaner
unterstützt Kreisbogenwände.
Ab dem
ersten Klick können Sie mit Hilfe der Tastenkombination Ctrl+W bzw.
Strg+W bestimmen, ob Sie die Eingabe für die Achse des Bogens
bzw. die Innen- oder auch Außenseite verwenden möchten.
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5.9.2.4 Die weiteren Eingabearten Kreisbogenwände
Im Gegensatz
zu
und
werden
Sie
und
verwenden,
wenn Sie kreisbogenförmige Wände erzeugen möchten, die nicht an bereits existierende
Wände anschließen. Das automatische Bestimmen von Wandtyp und -dicke entfällt
bei diesen Eingabearten. Sie können Sie aber mit Hilfe der Optionendialogbox
für Kreisbogenwände voreinstellen und in der anschließenden Dialogbox
verändern.
Für beide
Eingabevarianten müssen Sie dreimal klicken, bevor diese Dialogbox erscheint.
Bei beiden Eingabevarianten bestimmen Sie mit dem ersten Klick den Anfang und
mit dem zweiten Klick das Ende des Kreisbogens. Im Gegensatz zu
, bei dem der dritte Klick einen Punkt bestimmt durch
den der Kreisbogen geht, bestimmen Sie mit
nach dem zweiten Klick durch Verschieben der Maus den Radius des
Bogens.
Nach dem dritten
Klick erscheint eine Dialogbox, in der Sie den Radius, den Typ und die Dicke
der Wand in den entsprechenden Eingabefeldern verändern können.
Hinweis: Schon beim ersten Klick können Sie mit Hilfe der
Tastenkombination Ctrl+W bzw.
Strg+W bestimmen,
ob Sie die Eingabe für die Achse des Bogens bzw. die Innen- oder auch
Außenseite verwenden möchten.
5.9.2.5 Die Eingabeart Vollkreise
Im Gegensatz
zu den anderen vier Eingabearten konstruieren Sie mit
und
keine
Bögen, sondern Vollkreise, d.h. runde Räume. Dabei verwenden Sie
, um beim ersten Klick den Mittelpunkt und beim zweiten Klick den Radius
einzustellen und
, um
einen Kreis zu erzeugen, der durch drei Punkte geht. Nach dem abschließenden
Klick erscheint eine Dialogbox, in der Sie den Typ und die Dicke der Wand in
den entsprechenden Eingabefeldern verändern können. Für
ist außerdem die Angabe des Radius möglich.
Hinweis: Für
können
Sie beim zweiten Klick, für
bei
allen drei Klicks mit Hilfe der Tastenkombination Ctrl+W bzw. Strg+W
bestimmen, ob Sie die Eingabe für die Achse des Bogens bzw. die Innen- oder
auch Außenseite verwenden möchten.
5.9.2.6 Die Dialogbox "Eigenschaften beim Erzeugen runder Wände"

Fig
5.9 Eigenschaften beim Erzeugen runder Wände
Diese
Dialogbox erscheint nach Rechtsklick auf
bzw. Rechtsklick der entsprechenden Schaltflächen der "Wie-Leiste"
,
,
,
,
und
.
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5.9.2.6.1 Der Bereich "Wandeigenschaften"
In diesem
Unterbereich legen Sie den Typ und die Dicke der Wände, aus denen der Kreisbogen mit Hilfe der
Eingabevarianten
,
,
und
erstellt
wird, fest.
Hinweis: In der Dialogbox, die bei Abschluss der Eingabe in
diesen Varianten erscheint, können Sie beides nachträglich ändern. Bei
und
wird immer sowohl der Typ als auch die Dicker der
ersten Wand, in die Sie klicken, verwendet.
5.9.2.6.2 Der Bereich "Segmentierung
In diesem
Bereich geben Sie ein, wie fein die Segmentierung des Kreisbogens sein soll. Im
Eingabefeld Max. Anzahl der Segmente für einen Vollkreis definieren Sie,
aus wie vielen einzelnen Wänden ein Vollkreis zusammengesetzt wird.
Geben Sie
hier z.B. 32 ein und erzeugen einen Kreisbogen, der 90° überspannt, wird dieser
Kreisbogen aus acht Einzelwänden generiert. Je nach Radius des Kreisbogens kann
eine Segmentierung von 32 Wänden für einen Vollkreis viel zu hoch sein. Wenn
z.B. der Radius lediglich 1 m beträgt, würde ein Kreisbogen von 90° durch Wände angenähert, die etwa 10 cm lang sind. Aus diesem Grund
haben Sie mit Hilfe des Eingabefeldes Minimale Länge eines Segmentes die
Möglichkeit, diese Länge nach unten hin zu begrenzen. Würde aufgrund von zu
kleinen Kreisbogenradien die Segmentlänge kürzer werden als der eingegebene Wert, werden weniger Segmente als
im ersten Feld eingegeben, erzeugt.
Die im
Bereich Segmentierung gemachten Einstellungen gelten für alle sechs
Eingabevarianten.
5.9.2.6.3 Die Bereiche "Startwinkel" und "Endwinkel"
In diesen
Bereichen geben Sie an, mit welchen Winkeln ein Kreisbogen aus der ersten Wand
heraus bzw. in eine existierende Wand hineingehen soll. Im Normalfall werden
Sie in beiden Bereichen die Alternative Tangential wählen. Wählen Sie
aber z.B. für Anfang und Ende Senkrecht und erzeugen eine kreisbogenförmige Wand in einer Raumecke, wird der
Kreisbogen einen Winkel von 270° umspannen und die Raumecke "ausbeulen".
Mit Hilfe
der Alternative Frei können Sie auch andere Winkel als 0° und 90°
verwenden.
Die im Bereich Startwinkel und Endwinkel gemachten Einstellungen gelten
für die Eingabearten
und
,
wobei sich die für
im
Bereich Endwinkel gemachten Eingaben auf die nach dem zweiten Klick eingegebene Richtung
beziehen.
5.9.2.6.4 Der Bereich "Standardwerte"
In diesem
Bereich stellen Sie ein, welche Werte verwendet werden sollen, wenn Sie die
Eingaben von
,
,
,
,
und
mit Hilfe der Ctrl- bzw. Strg-Taste
vornehmen. Außer dem Radius stellen Sie im Eingabefeld für den Endwinkel ein,
welchen Winkel der Kreisbogen überstreicht.
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Direktlinks zu den einzelnen
Kapiteln: Kapitel 1:
1,
2,
3;
Kapitel 2:
1,
2,
3,
4,
5,
6; Kapitel 3:
1,
2,
3,
4;
Kapitel 4:
1,
2;
Kapitel 5:
1,
2,
3,
4,
5,
6,
7,
8,
9,
10,
11,
12,
13,
14;
Kapitel 6:
1,
2,
3,
4,
5,
6;
Kapitel 7:
1,
2;
Kapitel 8:
1;
Kapitel 9:
1,
2,
3;
Kapitel 10:
1;
Kapitel 11:
1;
Kapitel 12:
1,
2;
Glossar
URHEBERRECHTE
Wir weisen darauf hin, dass
die im Handbuch verwendeten Software- und Hardwarebezeichnungen und
Markennamen der jeweiligen Firmen im Allgemeinen geschützt sind.
Alle in diesem Buch
mitgeteilten Angaben und Programme wurden mit größter Sorgfalt erarbeitet bzw.
zusammengestellt und unter Einhaltung wirksamer Kontrollmaßnahmen reproduziert.
Trotzdem sind Fehler nicht auszuschließen.
Es wird weder eine
Garantie, noch die juristische Verantwortung oder irgendeine Haftung für
Schäden und Folgeschäden übernommen.
Irrtümer und Änderungen vorbehalten.
Für die Mitteilung eventuell
vorhandener Fehler sind die Verfasser dankbar.
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