|
Kapitel 6 (Teil 5)
6.8.7 Animierte
Objekte
6.8.8
Selbstdefinierte Gruppen
6.8.9 Die
Kollisionsdetektion
6.8.10 Der
Selektionsrahmen
6.9
KONSTRUKTIONSELEMENTE IM DESIGNMODUS
6.10 DIE VERTIKALE
SYMBOLLEISTE DES DESIGNMODUS
6.10.1 Alle selektieren
6.10.2 Gruppieren
6.10.3 Gruppierung
auflösen
6.10.4 Kopieren
6.10.5 Löschen
6.10.6 Rotieren
Einige der in VA - Virtual Architecture verwendeten Objekte haben die Möglichkeit, sich selbst zu bewegen um verschiedene
"Daseinszustände" zu repräsentieren. So existieren Schränke, für die Sie die
Schranktüren auf- und zuklappen oder auch Schubladen herausziehen können.
Sie erkennen
animierbare Objekte auf folgende zwei Arten:
Klicken Sie
doppelt auf ein animierbares Objekt oder sehen Sie es in einem Vorschaufenster, wird direkt unter dem Vorschaufenster
ein Schieberegler sowie eine Start- und
eine Stop-Taste dargestellt.
Bewegen Sie
diesen Schieberegler, sehen Sie sämtliche, für das Objekt definierten Bewegungen. Klicken Sie auf die
Play-Taste, wird die Zeit fortlaufend abgespielt. Durch Klicken auf die
Pause-Taste beenden Sie die fortlaufende Bewegung. Haben Sie in der Planung ein animierbares Objekt platziert und bewegen den
Mauszeiger über ein solches Objekt, wechselt er seine Form zu
.
Klicken Sie
dann mit der rechten Maustaste, erscheint ein Menü, das in Abhängigkeit des
Objektes, das sich unter der Maustaste befindet, verschiedene Formen annimmt.
In dem Menü
werden die verschiedenen Teilbewegungen aufgeführt, die das Objekt im aktuellen Zustand vollführen kann. Handelt es sich
z. B. um einen Schrank, bei dem die Schranktüren geöffnet werden können, wäre
ein möglicher Eintrag Schranktüren öffnen. Klicken Sie auf den
entsprechenden Menüeintrag, werden sich die Schranktüren animiert öffnen.
Erneutes Rechtsklicken auf den nun geöffneten Schrank wird ein verändertes
Kontextmenü zeigen; der Menüpunkt Schrank öffnen ist verschwunden und
durch den Menüpunkt Schrank schließen ersetzt.
Als zweitletzten
Eintrag im Menü sehen Sie immer den Menüpunkt beliebiger Zeitpunkt. Wählen
Sie diesen Menüpunkt, erscheint eine Dialogbox, in der Sie einen beliebigen
Zeitpunkt der Objektbewegung eingeben können. Verschieben
Sie in dieser Dialogbox den Zeitschieber, sehen Sie, wie das Objekt seine Position
verändert. Hat es die von Ihnen gewünschte Lage erreicht, klicken Sie
auf OK.
Als letzter Menüpunkt erscheint das Untermenü restliche
Animation.
In diesem Untermenü sind all die Teilbewegungen des Objektes
aufgeführt, die zwar im Prinzip möglich sind, im aktuellen Zustand des Objektes
aber keinen Sinn machen (ist diese Liste leer, wird auch restliche Animation
nicht angezeigt). Beim Schrank ist es z. B. in dem Zustand "Türen sind geöffnet" die Eigenbewegung Türen öffnen.
Befindet
sich ein animierbares Objekt nicht in seinem Urzustand (in dem Zustand, den es
beim Laden in die Planung hatte), erscheint als erster Menüpunkt des Menüs immer
auf Startposition zurücksetzt. Wählen Sie diesen Menüpunkt aus, wird das
Objekt in den Zustand zurückgesetzt, den es beim Laden hatte.
Hinweis: Manche Eigenbewegungen von animierbaren Objekten
können einige Zeit dauern. Wenn Sie deren Bewegung abbrechen wollen, können Sie das während der Bewegung mit der Esc-Taste
tun. Das Objekt wird seine Bewegung augenblicklich beenden und zum Ende dieser
Teilbewegung springen.
In VA - Virtual Architecture haben Sie die Möglichkeit,
Gruppen von Einzelobjekten zu definieren,
um sie weiter zu verwenden oder diese in eigenen Katalogen abzuspeichern und
sie dadurch projektübergreifend abzulegen. Damit haben Sie einen schnellen Zugriff auf oft wiederkehrende
Objektkombinationen. Sie sparen die Zeit für das wiederholte
Zusammenstellen derselben Gruppierungen aus Einzelobjekten.
So können
Sie sich ganze Kombinationen von Einzelobjekten, z. B. eine komplette Essecke
mit Tisch, Stühlen, Deckenleuchte und Tischdekor definieren und abspeichern.
6.8.8.1 Gruppen zusammenstellen
Alle
Einzelobjekte, die Sie in Ihrem Projekt zu einer Gruppe zusammenstellen möchten, müssen Sie zuvor selektieren
und dann gruppieren.
Um mehrere
Objekte zu selektieren, halten Sie die Shift-Taste gedrückt und klicken
nacheinander die Objekte an, die Sie gruppieren möchten. Klicken Sie nun mit
der linken Maustaste auf
oder wählen Sie über das Menü Bearbeiten den
Befehl Gruppieren an. Die selektierten Objekte sind
gruppiert und zu einem großen Selektionsrahmen zusammengefasst. Durch Klicken auf
oder im Menü über Bearbeiten durch Anwählen des
Befehles Gruppierung aufheben lösen
Sie diese Gruppe wieder auf.
In der
zugehörigen Dialogbox Gruppeneinstellungen vergeben Sie nun noch einen Namen
für diese Gruppe. Näheres über die Dialogbox finden Sie unten.
6.8.8.2 Gruppen speichern und laden
Möchten Sie
eine von Ihnen angelegte Objektgruppe speichern, um sie später wieder zu
verwenden oder eine gespeicherte Objektgruppe erneut verwenden, wählen Sie im
Menü Einrichtung den Befehl Gruppe speichern... bzw.
Gruppe laden.... Sie können auch die Objektgruppe in einen Ordner des Objektverzeichnisses im Objekt-, Textur- und Materialkatalog ziehen.
Gehen Sie
über das Menü Einrichtung, indem Sie den Befehl Gruppe speichern... oder
Gruppe laden... anwählen, öffnen Sie jeweils eine zugehörige Dialogbox.
Nachdem Sie
eine Gruppe geladen und platziert haben, erscheint der
Selektionsrahmen um die Gruppe. Diese Gruppen haben die gleichen
Eigenschaften und lassen sich genauso wie alle anderen Objekte bearbeiten. Zum
Löschen einer abgespeicherten Gruppe markieren Sie in einer der Dialogboxen zuerst durch Anklicken die Datei,
unter der die Gruppe gespeichert wurde. Durch Drücken der Entf-Taste
wird die markierte Datei aus der Dialogbox gelöscht.
ZURÜCK NACH OBEN
oder
ZURÜCK ZUM KOMPLETTEN INHALTSVERZEICHNIS
(Startseite des VA Software Online Handbuches)
6.8.8.2.1 Dialogbox "Gruppeneinstellungen"
Haben Sie
mehrere Objekte oder auch Gruppen zu einer Gruppe bzw. zu einer Übergruppe
zusammengefasst, können Sie durch Doppelklicken auf eines der Objekte
dieser Gruppe Einstellungen für die gesamte Gruppe vornehmen. Es erscheint
folgende Dialogbox.

Fig 6.28
Gruppeneinstellungen
Diese
Dialogbox ist nahezu identisch mit der Objekteinstellungen Dialogbox. In diesem
Abschnitt werden lediglich die Unterschiede beschrieben, die Gemeinsamkeiten
lesen Sie bitte im Abschnitt über Objekteinstellungen
nach. Wie bei Objekten erscheint das Register Lichtquellen nur, wenn mindestens eine Lichtquelle in der Gruppe definiert ist. Ganz oben im Register Allgemein erscheint
ein Eingabefeld, in dem Sie der Gruppe einen
Namen geben können. Voreingestellt ist <Gruppe ohne Namen>. Die anderen Eingaben in der Dialogbox beziehen sich nun nicht auf ein
einzelnes Objekt wie bei den Objekteinstellungen, sondern auf alle
Objekte zusammen. So beschreibt der Bereich Abmessungen nicht die
Ausdehnung eines Objektes dieser Gruppe, sondern die Ausdehnung der gesamten
Gruppe in Breite, Länge und Höhe. Wenn Sie Angaben zu den Lichtquellen machen, werden
diese Angaben für alle Lampen, die in dieser Gruppe vorhanden sind, verwendet.
6.8.8.2.2 Bezeichnung von Gruppen
Im Gegensatz
zu Objekten, für die bereits ein Name in den Objekten selbst fest gespeichert
ist, haben Gruppen keinen vordefinierten Namen. Sie können diesen Namen
allerdings im oberen Eingabefeld der Dialogbox eingeben. Ihren Gruppennamen sehen Sie dann einerseits, wenn Sie
die Gruppe erneut anklicken, und andererseits, wenn Sie die Gruppe mittels Drag
und Drop in den Katalog ziehen.
Grundsätzlich
können Sie ein Objekt oder Objektgruppen, mit der Einschränkung des automatischen Fallens, an
beliebiger Stelle im Projekt platzieren. Es wäre also durchaus möglich, einen
Sessel in einen Schrank zu stellen, was natürlich fraglich erscheint.
Um dieses zu
verhindern, können Sie die so genannte Kollisionsdetektion verwenden. Diese Methode berechnet intern beim
Verschieben von Objekten und Objektgruppen, ob diese mit irgendwelchen anderen bereits
platzierten Objekten zusammenstoßen würden.
Da die
Kollisionsdetektion relativ viel Rechenzeit benötigt und es recht mühsam
wäre, einen Schrank von einem Zimmer ins andere zu bewegen, indem man diesen
durch die Tür schiebt, ist die Kollisionsdetektion im allgemeinen nicht
eingeschaltet. Die Kollisionsdetektion können Sie mit der Strg- bzw. Ctrl-Taste
einschalten.
Während Sie
diese Taste drücken, ist ein Objekt nur im freien Raum verschiebbar.
Dieses würde bedeuten: Wenn Sie mit dem Sessel dem Schrank zu nahe
kommen, wird eine weitere Verschiebung in diese Richtung verhindert.
Die
Kollisionsdetektion eignet sich auch sehr gut zum Plazieren von Objekten z. B. in der Grundrissansicht
oder in der Draufsicht.
Diese
Methode ist z. B. bei der Zusammenstellung einer Schrankwand aus mehreren einzelnen Schrankteilen sehr hilfreich.
Selektieren Sie hierzu ein zuvor im Raum abgestelltes Schrankteil und
ziehen es mit gedrückter Strg-Taste so lange gegen eine Wand, bis es
sich nicht mehr weiter schieben lässt. Das Schrankteil liegt nun so nahe wie
möglich an der Wand. Nun verfahren Sie mit einem zweiten Schrankteil genauso
wie mit dem ersten. Allerdings schieben Sie dieses Schrankteil so weit an das
andere heran, bis es sich ebenfalls nicht mehr weiter schieben lässt. Die Schrankteile
liegen jetzt direkt nebeneinander. Es kann aber erforderlich sein, das zuletzt
platzierte Schrankteil noch etwas näher an die Wand zu schieben. Hierfür
verschieben Sie einfach das Schrankteil bei gedrückter Strg-Taste in
Richtung Wand, bis dieses sich nicht mehr weiter schieben lässt. Beide
Schrankteile liegen nun direkt nebeneinander und so dicht an der Wand wie
möglich. Auf diese Weise lassen sich beliebig viele Objekte (z. B.
Schrankteile) nebeneinander anordnen, ohne dass sie ineinander geraten.
Dieses
Vorgehen können Sie mit dem Möbelrücken im Raum vergleichen. Der wesentliche
Unterschied liegt allerdings darin, dass Sie sich das Ergebnis des Möbelrückens
- ohne vorherigen großen Krafteinsatz - erst einmal am Bildschirm betrachten
können.
ZURÜCK NACH OBEN
oder
ZURÜCK ZUM KOMPLETTEN INHALTSVERZEICHNIS
(Startseite des VA Software Online Handbuches)
Ist ein
Objekt selektiert, wird es in der Grundrissansicht mit
einem schwarzen Rahmen und in den Ansichten Draufsicht oder Perspektive
von einem grünen Rahmen umschlossen. Sie können Objekte im Designmodus von VA - Virtual Architecture nur dann bearbeiten, wenn Sie auf diese Art
selektiert sind.
Je nachdem,
in welcher Ansicht Sie sich befinden, ist die Darstellung des Selektionsrahmens
unterschiedlich.
6.8.10.1 Grundrissansicht
Selektierte
Objekte und Objektgruppen werden in der Grundrissansicht durch einen grünen
Rahmen mit roten Ecken dargestellt. Sind Verzerrungen zugelassen, erscheinen
blaue Markierungen in der Mitte der grünen Kanten. In diesem Fall können Sie an
den Kanten oder auch Ecken des Objekts bzw. der Objektgruppe ziehen, um sie zu
skalieren. Sind keine Verzerrungen zugelassen, haben Sie nur die Möglichkeit,
an den roten Ecken des Selektionsrahmens zu ziehen, um das Objekt bzw. die Objektgruppe gleichmäßig zu skalieren. Die
rechte Maustaste hat in dieser Ansicht keine Funktion und dadurch auch
keinerlei Einfluss auf den Selektionsrahmen.
Sind keine
Verzerrungen zugelassen (Dialogbox Objekteinstellungen), so können Sie
das Objekt nur gleichmäßig in Breite, Tiefe und Höhe verzerren. Durch Doppelklick auf das selektierte
Objekt oder die Objektgruppe wird die Dialogbox Objekteinstellungen bzw.
Gruppeneinstellungen geöffnet. In dieser Box können Sie das Verzerren
aktivieren. Der Selektionsrahmen zeigt nun acht Quadrate an: Vier in den Ecken und
noch vier weitere Quadrate, die jeweils in der Mitte der Kanten des
Selektionsrahmens liegen. Mit diesen Quadraten lassen sich entweder Breite und
Höhe oder Tiefe und Höhe des Objektes verändern.
6.8.10.2 Draufsicht und Perspektive
Befinden Sie
sich in einer dieser Ansichtsarten, werden die selektierten Objekte oder
Objektgruppen von einem dreidimensionalen Selektionsrahmen umschlossen. Die Kanten und Ecken sowie die Mitten der
Flächen dieses Rahmens sind farbig abgesetzt. Diese farbigen Markierungen
deuten an, dass Sie den Selektionsrahmen in seinen Abmessungen verändern
(verzerren) können. Farbige Markierungen des Selektionsrahmens:
rote
Ecken verändern alle drei
Dimensionen (Breite, Höhe und Tiefe).
Die
diagonal gegenüberliegende Ecke bleibt unverändert.
grüne
Kanten verändern zwei Dimensionen
(Breite + Höhe, Breite + Tiefe
oder Höhe + Tiefe).
Die
diagonal gegenüberliegende Seite bleibt
unverändert.
blaues
Kugelsegment in der
Mitte der Selektionsflächen verändert eine Dimension
(Breite oder Höhe oder Tiefe).
Die
gegenüberliegende Fläche (Seite) bleibt
unverändert.
Befindet sich der Cursor über einer der farbigen Markierungen, wechselt
er seine Form zu einem Kreuz. Sie können dann die Verzerrungen vornehmen, indem
Sie den Cursor mit gedrückter linker Maustaste verschieben.
Sind keine
Verzerrungen zugelassen, so können Sie das Objekt nur an den roten Ecken
gleichmäßig in Breite, Tiefe und Höhe deformieren. Im Selektionsrahmen fehlen dann die blauen Kugelsegmente der
Selektionsflächen und die grünen Kanten haben keine Funktion.
Durch Öffnen
der Dialogbox Objekteinstellungen können Sie das Verzerren aktivieren, wie im vorherigen Abschnitt
beschrieben. Die blauen Kugelsegmente der
Selektionsflächen werden dargestellt. Alle Ecken, Kanten und Flächen haben
die oben erläuterte Funktion.
Alle von
Ihnen vorgenommenen Veränderungen an den Objekten und Objektgruppen können Sie durch den Befehl Startwerte setzen in der Dialogbox Objekteinstellungen
wieder in den Ausgangszustand zurückstellen. Hinweis: Bei im
Designmodus selektierten Konstruktionselementen entfallen die
farbigen Unterschiede. Für diese Elemente wird lediglich ein grüner
Selektionsrahmen dargestellt. Zusätzlich können aber für Fenster und Türen noch Markierungsrechtecke in Höhe der Oberkante des Geschosses, zu dem die Elemente
gehören, dargestellt werden (siehe folgender Abschnitt).
Diverse Konstruktionselemente (also Elemente, die Sie im Konstruktionsmodus eingegeben haben) können im Designmodus verschoben, gelöscht und bearbeitet werden. Hierzu
verwenden Sie diese Konstruktionselemente genauso wie "normale" Objekte im
Designmodus. Sie werden im Wesentlichen wie diese selektiert, verschoben oder
gelöscht, wobei beim Verschieben eine Eingabe der Höhe nicht möglich ist.
Ein
Doppelklick auf ein Konstruktionselement öffnet die entsprechende
Options-Dialogbox, so dass auch das Verstellen von Eigenschaften im Designmodus möglich ist. Von den verschiedenen
Konstruktionselementen können folgende im Designmodus manipuliert werden:
Fenster
Türen
Dachfenster
Treppen
Deckenplatten
Podeste
Stützen
Schornsteine
Hinweis: Im Designmodus werden Photovoltaikelemete und Thermokollektoren wie
Dachfenster behandelt. Ob die genannten Konstuktionselemente
überhaupt selektierbar (und dementsprechend veränderbar) sind, steuern Sie mit
einer entsprechenden Dialogbox.
Mit den im Folgenden beschriebenen Funktionen können Sie die Lage der
bereits platzierten
und selektierten Gegenstände verändern. Sie gelten gleichermaßen für
Einzelobjekte sowie für Objektgruppierungen in der Grundrissansicht, in der Draufsicht und der Perspektive. Eine direkte Veränderung der Abmessungen dieser
Gegenstände erreichen Sie mit diesen Funktionen nicht.
Jeder
Gegenstand Ihres Projektes, der in irgendeiner Weise bearbeitet wird, muss
zuvor durch einen Selektionsrahmen markiert (selektiert) sein. Durch Klicken mit der
linken Maustaste auf
oder
über das Menü Bearbeiten, in dem Sie den Befehl Alle selektieren anwählen, können Sie alle
Objekte und Objektgruppen selektieren. Jeder Gegenstand Ihres Projektes wird selektiert und
mit einem eigenen Selektionsrahmen umschlossen.
Bitte
beachten Sie, dass hierbei wirklich alle Objekte und Objektgruppen selektiert werden, also auch jene aus nicht sichtbar
geschalteten Geschossen.
Durch
Klicken mit der linken Maustaste auf
oder
über das Menü Bearbeiten, in dem Sie den Befehl Gruppieren anwählen, können Sie alle einzeln
selektierten Objekte und Objektgruppen zu einer Gruppe zusammenfassen. Die einzelnen Selektionsrahmen werden durch einen großen Selektionsrahmen, der alle
Objekte umfasst, ersetzt.
Sie können
eine solche Gruppe so behandeln, als wäre sie ein einzelnes Objekt; d.h. Sie können alle Objekte dieser Gruppe auf
einmal z. B. verschieben, kopieren oder löschen.
Gruppen mit
immer wiederkehrenden Objekten lassen sich als selbst definierte Gruppen im
Objektkatalog ablegen. So können Sie eigene Kataloge definieren, in denen Sie
häufig benötigte Objekte bzw. Objektgruppen speichern und verwalten können. Weiterhin stellt das Menü Einrichtung
hierfür die Befehle Gruppe speichern und
Gruppe laden zur Verfügung.
Mit der
Funktion
Auflösen
können Sie eine Gruppierung wieder in die Einzelobjekte bzw. in die einzelnen
Objektgruppen zurückführen. Sie ist nur aktiv, wenn sich unter den
selektierten Gegenständen eine Objektgruppe befindet.
Sie erfolgt
durch Klicken mit der linken Maustaste auf
oder über das Menü Bearbeiten, in dem Sie den Befehl Gruppierung aufheben anwählen.
Diese
Funktion ist nur bei selektierten Objekten und
Objektgruppen aktiv. Sind keine selektierten Objekte oder Gruppen
vorhanden, ist diese Schaltfläche ohne Funktion.
Die
selektierten Objekte oder Objektgruppen kopieren Sie, indem Sie mit der linken Maustaste auf
klicken oder über das Menü Bearbeiten den Punkt
Kopieren auswählen. Es wird immer das neue, gerade kopierte Objekt mit dem Selektionsrahmen dargestellt und gilt dadurch als weitere
Kopiervorlage. An welcher Stelle sie in Ihrem Projekt abgelegt werden (vorn,
hinten, rechts oder links bezogen auf den Selektionsrahmen) können Sie in der
Dialogbox Kopieren einstellen.
Die
kopierten Objekte haben die gleichen Eigenschaften wie das Original, welche Sie
über die Dialogbox Objekteinstellungen oder über den Selektionsrahmen verändern können.
6.10.4.1 Die Dialogbox "Kopieren"

Fig 6.33
Kopieren
Sie erhalten
diese Dialogbox durch Anklicken mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche.
Im Bereich Positionierung wählen Sie nun aus, in welche Richtung das
Objekt in Bezug auf den Selektionsrahmen kopiert wird.
Diese
Funktion ist nur bei selektierten Objekten und
Objektgruppen aktiv. Sind keine selektierten Objekte oder Gruppen
vorhanden, ist die Schaltfläche grau hinterlegt und ohne Funktion. Die
selektierten Objekte und Objektgruppen löschen Sie, indem Sie mit der linken Maustaste auf
klicken oder über das Menü Bearbeiten den Punkt
Löschen auswählen oder die Entf bzw. Del-Taste drücken. Über die Dialogbox Löschen können Sie einstellen, ob bei mehreren selektierten Objekten oder
Objektgruppen ein zusätzliches Bestätigen durch eine "Sicherheitsabfrage"
erforderlich sein soll.
6.10.5.1 Die Dialogbox "Löschen"

Fig 6.34
Löschen
Geöffnet
wird diese Dialogbox, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche
klicken, oder im Menü Optionen den Befehl Löschen... wählen.
Aktivieren
Sie bei mehreren 3D-Objekten, wird beim Löschen von mehreren
selektierten Objekten und Objektgruppen eine zusätzliche Dialogbox geöffnet, in der Sie die
Möglichkeit haben, das Löschen eines jeden einzelnen Objektes oder einer Gruppe zu verhindern.
6.10.5.2 Die Dialogbox "Löschen bestätigen"

Fig 6.35
Löschen bestätigen
Diese
Dialogbox wird automatisch geöffnet, wenn Sie, wie oben beschrieben, bei
mehreren 3D-Objekten aktiviert haben und den Befehl Löschen betätigen. Möchten Sie nur ein Objekt löschen, erscheint diese Dialogbox nicht.
In der
Dialogbox erscheint der Objektname des jeweiligen Objekts bzw. der jeweiligen
Objektgruppe. Sie können jetzt das Löschen mit Ja oder mit der Enter-Taste
bestätigen, mit Alle löschen weitere Abfragen ausschalten und alle
selektierten Objekte sofort löschen oder Sie können durch Nein einzelne
Objekte übergehen und nicht löschen. Mit der Schaltfläche Abbrechen oder
der Esc-Taste verlassen Sie die Dialogbox, wobei Sie beachten müssen,
dass alle bis dahin mit Ja bestätigten Objekte oder Gruppen gelöscht
werden.
ZURÜCK NACH OBEN
oder
ZURÜCK ZUM KOMPLETTEN INHALTSVERZEICHNIS
(Startseite des VA Software Online Handbuches)
VA - Virtual
Architecture bietet Ihnen die Möglichkeit, Objekte bzw.
Objektgruppen um beliebige Achsen zu drehen und die Rotation - wenn
erforderlich - auch wieder in die Ladeposition des Objekts bzw. der
Objektgruppe zurückzusetzen. Sämtliche Schaltflächen, über die Sie eine Rotation durchführen können, sind
nur bei einem oder mehreren selektierten Objekten und Objektgruppen aktiv. Sind
keine Gegenstände selektiert, sind sämtliche Rotationsschaltflächen grau
hinterlegt und ohne Funktion.
Im Einzelnen
stehen Ihnen die folgenden Rotationsformen zur Verfügung:
Rotieren um die die z-, x- und y-Achse:
Hierbei kann die Rotation des Objekts bzw. der
Objektgruppe in alle Richtungen des dreidimensionalen Raumes durchgeführt
werden, wobei Sie zwischen der Angabe eines festen Winkelmaßes und einem freien
Rotationsverfahren wählen können. Um die gewünschte Variante auszuwählen,
klicken Sie auf einen der drei Variantenschalter.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine der
drei Schaltflächen, erhalten Sie die Dialogbox Rotieren, in der Sie festlegen, ob bei der Rotation die
Modellkoordinaten oder die Weltkoordinaten herangezogen werden sollen.
Grundsätzlich
drehen sich alle Objekte und Objektgruppen immer um ihr Zentrum, also um die aufrechte Mittelachse
des Selektionsrahmens. Positive Winkel bedeuten eine Drehung im Uhrzeigersinn und negative Winkel eine Drehung
gegen den Uhrzeigersinn.
Beliebige Rotation:
Bei dieser Rotationsform können Sie das Objekt bzw. die Objektgruppe - je nachdem, welche
Schaltfläche Sie gewählt haben - frei um die senkrechte Achse und vollkommen
unabhängig von einer Achse bzw. einem Winkelmaß direkt auf dem Bildschirm in
alle Richtungen bewegen, schieben und verdrehen.
Rotation zurücksetzen:
Sollten Sie sämtliche zuvor durchgeführten Rotationen
rückgängig machen wollen, steht Ihnen eine Reset-Schaltfläche zur Verfügung.
Diese setzt das Objekt bzw. die Objektgruppe in die Ladeposition zurück.
6.10.6.1 Rotieren um die z-, y-, und x-Achse
Bevor Sie
ein Objekt bzw. eine Objektgruppe um eine der
Achsen frei oder über ein festes Winkelmaß drehen,
müssen Sie festlegen, ob Sie für die Drehung die Achse des Objekts- bzw. der Objektgruppe oder
diejenige der Welt heranziehen möchten.
Diese Unterscheidung ist grundsätzlich dann von Bedeutung, wenn ein
Objekt bzw. eine Objektgruppe bereits gedreht wurde, wobei sich die Achsen
mitdrehen. Da in diesem Fall also Objekt-Achse und Welt-Achse nicht mehr
übereinstimmen, müssen Sie angeben, um welchen Achsentyp gedreht werden soll.
Direkt nach dem Laden eines Objekts bzw. einer Objektgruppe ist die
Unterscheidung unerheblich, da sich beide Achsen-Typen decken.
Um die
gewünschte Einstellung vorzunehmen, müssen Sie mit der rechten Maustaste auf
den entsprechenden Mehrfachschalter klicken. Anschließend wird die Dialogbox Rotieren angezeigt.

Fig 6.36
Rotieren
Wählen Sie
die Option Modellkoordinaten, rotiert das Objekt bzw. die Objektgruppe um die eigene Achse, also um
sich selbst. Bei der Option Weltkoordinaten ist die Welt Bezugspunkt der
Rotation. Diese Einstellung entspricht der für den Betrachter üblichen Drehung.
6.10.6.1.1 Rotieren um feste Winkelangaben
Um ein
selektiertes Objekt bzw. eine selektierte Objektgruppe um ein fest
definiertes Winkelmaß zu drehen, wählen Sie für einen Achsentyp über die
entsprechende Mehrfachschaltfläche den gewünschten Drehwinkel aus. Alternativ
hierzu können Sie für eine bestimmte Achse das Winkelmaß auch über den Befehl Rotieren > im
Menü Bearbeiten festlegen.
Grundsätzlich
ist es möglich, ein Objekt bzw. eine Objektgruppe für alle Achsen um 90°, -90°,
45°, -45°, 30° und -30° zu drehen.
Möchten Sie
z. B. ein Objekt 30 Grad um die x-Achse drehen, wählen Sie über den
Variantenschalter die entsprechende Schaltfläche aus. Klicken Sie nun
auf die in der vertikalen Symbolleiste dargestellte Schaltfläche, wird in
unserem Beispiel das selektierte Objekt bzw. die selektierte Objektgruppe um 30
Grad um die x-Achse gedreht. Klicken Sie erneut auf die Schaltfläche, drehen
Sie das Objekt um weitere 30 Grad um die x-Achse.
6.10.6.1.2 Freies Rotieren um Achse
Zusätzlich
zum Rotieren um feste Winkelmaße kennt VA
- Virtual Architecture auch ein freies Rotationsverfahren. Diese besondere
Rotationsart, welche nicht über das Menü, sondern ausschließlich über die
Mehrfachschaltfläche gewählt werden kann, erlaubt es Ihnen, die Gegenstände um
einen beliebigen Winkel stufenlos zu drehen.
Sie können
ein Objekt bzw. eine Objektgruppe um alle drei Achsen frei
rotieren lassen. Hierzu müssen Sie für eine der drei Achsen auf die
Schaltfläche
klicken.
Anschließend erscheint die Dialogbox Drehen.
In dieser
Dialogbox können Sie den Rotationswinkel über einen Schieberegler stufenlos
verstellen. Das Objekt- bzw. die Objektgruppe
wird
dabei auf dem Bildschirm in die jeweilige Position gedreht. Wenn Ihnen der neue
Winkel zusagt, bestätigen Sie diesen mit OK. Der Gegenstand verbleibt in
der neuen Position und die Dialogbox wird ausgeblendet.
Neben dem
Drehen über den Schieberegler haben Sie in der Dialogbox Drehen auch die
Möglichkeit, einen genauen Winkel als Zahl einzugeben. Diese exakte
Winkel-Eingabe ist z. B. dann von großem Nutzen, wenn Sie ein Objekt präzise an einer Wand ausrichten möchten, die
innerhalb des Raumes gedreht wurde. Hierbei werden Sie zuvor im
Konstruktionsmodus die Wand selektieren und in der Statuszeile den
Winkel der Wand ablesen. Anschließend kehren Sie in den Designmodus zurück und drehen das Objekt um exakt denselben
Winkel.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Reset, wird die Drehung um die Achse auf Null zurückgesetzt. Das Objekt bzw. die Objektgruppe ist dann wieder in der ursprünglichen Position, die es, bzw. sie, vor der
Drehung eingenommen hat. Sie können das freie Rotieren auch durch Drücken der Esc-Taste abbrechen,
wobei der Gegenstand ebenfalls in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt.
6.10.6.2 Beliebige Rotation
Selektierte
Objekte bzw. Objektgruppen lassen sich auch vollkommen frei im Raum drehen.
Sobald Sie auf die Schaltfläche
klicken,
verändert sich die Cursorform in
.
Anschließend können Sie über die zweite Schaltfläche des Variantenschalters das
Objekt, bzw. die Objektegruppe unabhängig von einer Achse
bzw. einem Winkelmaß direkt auf dem Bildschirm in alle Richtungen bewegen,
schieben und verdrehen.
Durch Klick
auf die linke Maustaste wird das Objekt in der gewählten Position fixiert. Auch hier haben
Sie die Möglichkeit, das freie Rotieren durch Drücken
der Esc-Taste
abzubrechen, wobei der Gegenstand in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt.
Wählen Sie
die erste Variante des Multifunktionsschalters, drehen Sie ein Objekt bzw. eine Objektgruppe frei um die senkrechte Achse.
Diese Funktionalität entspricht dem freien Rotieren um die Z-Achse. Allerdings können Sie hier das Objekt
bzw. die Objektgruppe direkt am Bildschirm ausrichten, ohne zuvor das
Dialogfenster Drehen mit dem Schieberegler aufzurufen.
6.10.6.3 Objekt in Ladeposition zurücksetzen
Mit dieser
Schaltfläche
werden
sämtliche zuvor durchgeführten Rotationen global zurückgesetzt. Das Objekt bzw. die Objektgruppe erscheint dann wieder in der Ladeposition. Das bedeutet: Die
Orientierung eines Objekts ist dann exakt so, als ob es gerade erst
geladen worden wäre.
Die
Schaltfläche Reset in der Dialogbox Drehen hingegen hebt nur eine
zuvor durchgeführte Drehung auf. Das Objekt bzw. die Objektgruppe muss anschließend aber nicht
unbedingt wieder in der Ladeposition ausgerichtet sein.
ZURÜCK NACH OBEN
oder
ZURÜCK ZUM KOMPLETTEN INHALTSVERZEICHNIS
(Startseite des VA Software Online Handbuches)
Direktlinks zu den einzelnen
Kapiteln: Kapitel 1:
1,
2,
3;
Kapitel 2:
1,
2,
3,
4,
5,
6; Kapitel 3:
1,
2,
3,
4;
Kapitel 4:
1,
2;
Kapitel 5:
1,
2,
3,
4,
5,
6,
7,
8,
9,
10,
11,
12,
13,
14;
Kapitel 6:
1,
2,
3,
4,
5,
6;
Kapitel 7:
1,
2;
Kapitel 8:
1;
Kapitel 9:
1,
2,
3;
Kapitel 10:
1;
Kapitel 11:
1;
Kapitel 12:
1,
2;
Glossar
URHEBERRECHTE
Wir weisen darauf hin, dass
die im Handbuch verwendeten Software- und Hardwarebezeichnungen und
Markennamen der jeweiligen Firmen im Allgemeinen geschützt sind.
Alle in diesem Buch
mitgeteilten Angaben und Programme wurden mit größter Sorgfalt erarbeitet bzw.
zusammengestellt und unter Einhaltung wirksamer Kontrollmaßnahmen reproduziert.
Trotzdem sind Fehler nicht auszuschließen.
Es wird weder eine
Garantie, noch die juristische Verantwortung oder irgendeine Haftung für
Schäden und Folgeschäden übernommen.
Irrtümer und Änderungen vorbehalten.
Für die Mitteilung eventuell
vorhandener Fehler sind die Verfasser dankbar.
|